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Public Eye: Davoser Abschiedsfeuerwerk mit «Lifetime Award» und den Yes Men

Nach 15 Jahren Public Eye ziehen die Erklärung von Bern und Greenpeace Schweiz ihre Schlussbilanz und zeichnen einen Konzern für dessen unternehmerisches Lebens(un)werk mit einem besonderen Schmähpreis aus. Zur Wahl im heute auf www.publiceye.ch startenden Online-Voting stehen mit Chevron, Dow Chemical, Gazprom, Glencore, Goldman Sachs und Walmart sechs frühere Public Eye Award Gewinner – allesamt Firmen, deren unverantwortliche Geschäftspraktiken berühmt-berüchtigt sind. Der «Public Eye Lifetime Award» wird am 23. Januar 2015 im Rahmen einer prominent besetzten Abschiedsveranstaltung in Sichtweise des World Economic Forum übergeben - falls sich das gekürte Unternehmen ans Public Eye traut. 

Ein vehementes Nein zu Ecopop

 — Es gibt Grenzen des Wachstums, und ja, die globale Umweltzerstörung bedroht aller Menschen Lebensgrundlagen. In vielerlei Hinsicht ist ein Umdenken und alternatives Handeln nötig, doch egoistisch-nationale Abschottung gegen Bevölkerungszuwanderung und das Predigen von Familienplanung in den ärmsten Ländern sind als Antworten unsinnig. Zudem ist eine solche Haltung unserer Meinung nach auch ethisch 

Breites Bündnis fordert Verbot von Patenten auf Pflanzen und Tiere

 — Das Europäische Patentamt (EPA) hat bereits 120 Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere erteilt. Dies belegt der neue Bericht der Koalition "No Patents on Seeds". Während einer Anhörung zu Patenten auf Brokkoli und Tomaten demonstrierte die Koalition heute vor dem EPA in München gegen die „systematische Aneignung unserer Lebensgrundlagen durch die Industrie“ und forderte die 

Westsahara-Deal: Glencore will in besetztem Gebiet nach Öl bohren

 — Eine Tochterfirma von Glencore hat Lizenzen für die Erschliessung von Erdölvorkommen vor der Küste der annektierten Westsahara erworben. Die zwei von der marokkanischen Besatzungsmacht erteilten Konzessionen untergraben den UNO-Friedensprozess. Sollte der Schweizer Rohstoffkonzern die Exploration gegen den Willen der lokalen Bevölkerung vorantreiben, verletzt er damit internationale 

Rana Plaza: Fortschritte bei Inspektionen, Stillstand bei Opferentschädigung

 — Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza vor 18 Monaten in Bangladesch zeitigt erste Konsequenzen. Erstinspektionen von über 1‘100 Fabriken im Rahmen eines neuen Gebäude- und Brandschutzabkommens förderten 80'000 Sicherheitsprobleme zutage. Zugleich wartet ein Grossteil der Opfer und Hinterbliebenen weiter auf Wiedergutmachung.
Das Inspektoren-Team des «Accord on Fire and Building Safety in 

Pionierstudie zeigt: Sortenschutz-Gesetze gefährden Menschenrecht auf Nahrung

 — Auf Druck von Industriestaaten wie der Schweiz werden viele Entwicklungsländer zur Übernahme strenger internationaler Sortenschutzgesetze gedrängt. Die bahnbrechende Menschenrechtsanalyse „Owning 

Eilaktion: Entlassungen statt Lohnerhöhungen bei Bata-Lieferanten

 — In einer sri-lankischen Textilfabrik, welche für den Schweizer Schuhhersteller Bata produzierte, schwelt seit 2012 ein Konflikt um vereinbarte, aber nicht bezahlte Lohnerhöhungen. In der Folge kam es 

Durchsichtiges Greenwashing: Syngentas «Good Growth Plan» ist eine Mogelpackung

 — Vor einem Jahr startete Syngenta mit viel Tamtam ihr Programm für verantwortungsvolles Wachstum, neudeutsch «Good Growth Plan». Der EvB-Bericht «More Growth than Good» zieht jetzt eine ernüchternde 

Jahrestagung «Recht ohne Grenzen»:  Selbstregulierung allein reicht nicht

 — An der heutigen Jahrestagung von «Recht ohne Grenzen» haben rund 190 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teilgenommen. Die verschiedenen Gäste debattierten darüber, wie am 

Kambodscha: Landesweite Lohnproteste gegen H&M, Adidas und Co

 — Tausende von TextilfabrikarbeiterInnen protestieren heute gegen die Salärpolitik von H&M, Adidas, GAP, Levis, C&A, Inditex und Puma. Sie tragen T-Shirts mit der Forderung nach 177 Dollar Mindestlohn 

Konkret und umfassend: Die Rohstoffmarktaufsicht Schweiz (ROHMA) wirkt gegen Rohstoff-Fluch und Reputationsrisiken

 — Durch mehr Korruption, Ungleichheit und Konflikte leiden viele Entwicklungsländer unter ihrem Rohstoffreichtum, statt davon zu profitieren. Als weltweit wichtigster Rohstoffplatz trägt die Schweiz 

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