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Hauptartikel

Neue Analyse des UPOV-Berichtes über die Auswirkungen des Sortenschutzes

Die Analyse “UPOV report on the impact of plant variety protection - A critique” beleuchtet den UPOV-Bericht über die Auswirkungen des Sortenschutzes, welcher 2006 publiziert wurde. Noch heute dient dieser Bericht als wichtiges Argument, um Staaten von einem Beitritt zu UPOV überzeugen. Unsere Analyse zeigt auf, dass die Methodologie des UPOV-Berichtes u.a. wegen der zu engen Auswahl der Indikatoren mangelhaft ist und deshalb nicht als Grundlage für den politischen Entscheidungsprozess dienen kann. Die Auswirkungen auf Bäuerinnen und Bauern, sowie Ernährungssicherheit und Agrobiodiversität sind in eine Wirkungsanalyse einzubeziehen. 

Pionierstudie zeigt: Ein Viertel von Afrikas Öl fliesst über Schweizer Handelsfirmen

 — Zwischen 2011 und 2013 kauften in Genf oder Zug domizilierte Rohstoffhändler staatliches afrikanisches Rohöl im Wert von mindestens 55 Milliarden Dollar. Dies entspricht rund 12 Prozent der Gesamtbudgets aller 10 untersuchten Sub-Sahara-Staaten. Diese gigantischen Dimensionen enthüllt ein investigativer Report über die von Schweizer Handelsfirmen getätigten Öl-Deals mit Regierungen der 

Rohstoff-Transparenz: Widersprüchlicher Vorschlag des Bundesrats

 — Der Bundesrat hat heute zwar angekündigt, die Schweizer Transparenzlücke im globalen Rohstoffgeschäft rasch schliessen zu wollen. Doch ausgerechnet der Rohstoffhandel könnte von einer künftigen Regulierung ausgenommen werden. Diese würde damit zum überflüssigen und scheinheiligen Alibi-Gesetz.

In seiner Antwort auf ein Postulat der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats hat der Bundesrat 

Ernüchternder Osteuropa-Report: Auch „Made in Europe“ garantiert Näherinnen keinen Existenzlohn

 — Teure Verkaufspreise oder europäische Produktionsländer bedeuten in der Textilindustrie keineswegs gute Arbeitsbedingungen: Der Osteuropa-Bericht der Erklärung von Bern (EvB) zeigt, dass unter der Armutsgrenze lebende Näherinnen in neun post-sozialistischen Ländern und der Türkei an der Tagesordnung sind und auch Luxusmarken zu Tiefstlöhnen produzieren lassen. Der parallel publizierte Firmencheck 

Menschenrechte: Bundesrat benennt Probleme, verpasst aber die Umsetzung

 — Am 28. Mai veröffentlichte der Bundesrat den Bericht zur Erfüllung des Postulats 12.3980, das als Reaktion auf die Petition «Recht ohne Grenzen» entstand. Es verlangte Aufschluss über die Möglichkeiten, Unternehmen zu menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltsprüfung zu verpflichten. Der Bericht des Bundesrates zeigt: Es besteht Handlungsbedarf und die gesetzliche Verankerung der 

Saatgut-Report zeigt rechtliche Rahmenbedingungen und wachsenden Widerstand gegen Privatisierung

 — „Vielfalt statt Einfalt“ lautet die Kernforderung einer neuen Broschüre, mit der die Erklärung von Bern und ProSpecieRara die wirtschaftspolitischen Hintergründe der schwindenden Biodiversität 

Ein Jahr nach Rana Plaza: Textilfirmen lassen Opfer und Hinterbliebene im Stich

 — Am 24. April 2014 jährte sich der Einsturz des Rana Plaza-Gebäudes in Bangladesch. Die Bilanz über die seither von der Textilindustrie geleisteten Anstrengungen fällt gemischt aus. Bezüglich der 

Lausanner Rohstoffgipfel thematisiert erstmals globales Transparenzproblem und Schweizer Standortpolitik

 — Am dritten „Global Commodities Summit“ wirbt Staatssekretär Yves Rossier heute vor versammelter Branchenprominenz für den unterregulierten Rohstoffplatz Schweiz. Im Gepäck hat der Burkhalter-Vertraute 

Neues „Rohstoffberichtli“ beharrt auf Freiwilligkeitsprinzip und Business as Usual

 — Ein Jahr nach seinem „Grundlagenbericht Rohstoffe“ hat der Bundesrat heute über den Stand der Umsetzung seiner 17 darin gemachten Empfehlungen informiert. Diese waren bereits ungenügend und da seither 

 — Gestern Abend hat das US-Finanzministerium den Gründer und Miteigentümer des Genfer Ölhändlers Gunvor, Gennadi Timtschenko, auf die Sanktionsliste von „Putins Freunden“ gesetzt. Gemäss der Behörde hat 

Ignorierte Glückskekse: Auch Ständerat foutiert sich um Menschenrechte im China-Abkommen

 — Heute Morgen hat die China-Plattform im Ständerat Glückskekse verteilt. Die darin eingebackenen Sprüche erinnerten dessen Mitglieder daran, dass Freihandel nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen 

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