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Rotterdam-Konvention: Nicht-Listung von Syngenta-Pestizid zeigt akuten Revisionsbedarf
 — Zürich/Genf

Bei der 7. Konferenz der 154 Vertragsparteien des Rotterdamer Übereinkommens über den Handel mit gefährlichen Chemikalien und Pflanzenschutzmitteln haben Indien und Guatemala letzte Woche in Genf zum wiederholten Mal die Listung des Syngenta-Blockbusters Paraquat verhindert. Diese Blockade durch einzelne Länder zeigt die dringende Notwendigkeit einer Revision der Regeln der Rotterdamer Konvention. Nur so kann der internationale Informationsaustausch über gefährliche Chemikalien umgesetzt und der Gesundheitsschutz verbessert werden. 

Syngenta-Pestizid: Unhaltbare Risiken für Bauern in Indien

 — Ein neuer Bericht belegt, dass Paraquat in Indien mangels Schutzkleidung zumeist unter Hochrisiko-Bedingungen angewendet wird. Bäuerinnen und Arbeiter leiden deshalb unter den zahlreichen gesundheitsschädigenden Auswirkungen des weit verbreiteten Syngenta-Produkts. Die Herausgeber der Studie fordern die 154 Vertragsparteien des Rotterdamer Übereinkommens deshalb auf, Paraquat Anfang Mai in dieses 

Im Fokus

Unterschreiben Sie die Konzernverantwortungsinitiative – noch heute!

 — Schluss mit der Ausbeutung von Mensch und Natur durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz!

Informieren Sie sich über Ziel und die Umsetzung der Initiative, laden Sie Unterschriftenbogen herunter und sammeln Sie Unterschriften in Ihrem Umfeld.

Die nächsten nationalen Sammeltage finden an folgenden Daten statt:

Samstag, 13. Juni
Samstag, 29. August 

Rana Plaza: Modemarken bringen Entschädigungsfonds in Notlage

 — Zwei Jahre nach dem Einsturz des Rana Plaza-Fabrikkomplexes verweigern globale Textilkonzerne den Opfern und Hinterbliebenen weiter eine angemessene Entschädigung. Dem offiziellen Kompensationsfond fehlen immer noch 6 Millionen Dollar. Die unverantwortliche Verzögerung stürzt nicht nur die Betroffenen in Bangladesch noch tiefer ins Elend, sondern gefährdet auch den geplanten Aufbau eines 

Globale Geschäfte? Globale Verantwortung!

 — Wenn Menschenrechte und Umwelt durch wirtschaftliche Aktivitäten im Ausland gefährdet sind, stehen auch Konzerne mit Sitz in der Schweiz in der Pflicht: Mit dieser Botschaft lancierte heute eine breite Koalition in Bern ihre Konzernverantwortungsinitiative. Sie soll dafür sorgen, dass Schweizer Unternehmen den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt verbindlich in ihre Geschäftspraktiken 

Neues Factsheet zur Studie «Owning Seeds, Accessing Food»

 — Auf Druck von Industriestaaten wie der Schweiz werden viele Entwicklungsländer zur Übernahme strenger internationaler Sortenschutzgesetze gedrängt. Die Pionierstudie der Erklärung von Bern und ihren 

Save the date für die EvB-Generalversammlung 2015

 — Die Erklärung von Bern lädt Sie herzlich zur dritten nationalen Generalversammlung ein. Sie findet am 6. Juni um 10.00 Uhr im Reberhaus in Bolligen bei Bern statt: Alle EvB-Mitglieder sind herzlich 

H&M-Hohn für echten Existenzlohn: Statt nachprüfbarer Zahlen nur leere Nachhaltigkeitsversprechen

 — Im heute publizierten Nachhaltigkeitsbericht von H&M fehlen jegliche Belege dafür, dass frühere Versprechen zur Verbesserung der Lohnsituation in den Produktionsländern tatsächlich umgesetzt werden. 

 — Das heute veröffentlichte Positionspapier zu Corporate Social Responsibilty (CSR)* zeigt einmal mehr, dass der Bundesrat auf Selbstregulierung und freiwillige Initiativen setzt, damit «die Unternehmen 

Dammbruch mit Konsequenzen: Europäisches Amt erlaubt Patente auf Pflanzen und Tiere

 — Das Europäische Patentamt (EPA) öffnet der Monopolisierung unserer Lebensgrundlagen Tür und Tor. In einem Präzedenzfall hat das Amt Patente auf konventionell gezüchtete Tomaten und Brokkoli 

 — Die Regulierung des Geistigen Eigentums definiert die Landwirtschaft von morgen. Dass der gesellschaftliche Nutzen das oberste Ziel staatlicher Regulierungen sein soll, wird wohl kaum jemand in Frage 

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