WTO - Multilaterale Handelspolitik
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Protest gegen ungerechten Freihandel
Seit 1947 erfolgt die multilaterale Handelspolitik im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT: General Agreement on Tariffs and Trade). In acht Welthandelsrunden wurde ein deutlicher und weltweiter Abbau von Zöllen umgesetzt.

Die letzte dieser Verhandlungsrunden, die sogenannte Uruguay Runde, führte 1995 zur Gründung der Welthandelsorganisation (WTO: World Trade Organization). Aktuell wird in der Doha-Runde um eine weitere Liberalisierung des Welthandels gestritten.

WTO - Motor der Globalisierung

Die WTO ist die treibende Kraft hinter der wirtschaftlichen Globalisierung. Ihr Ziel ist der Abbau von Handelshemmnissen und die Liberalisierung des internationalen Handels. Sie legt für ihre 153 Mitglieder verbindliche Handelsregeln fest, die in multilateralen Abkommen festgeschrieben sind.

Die Ministerkonferenz der Wirtschafts- und HandelsministerInnen ist das höchste Organ der WTO. Hier hat jedes Mitgliedland eine Stimme, aber entschieden wird, wenn möglich, im Konsens. Die letzten Konferenzen fanden in Seattle, Doha, Cancun und Hongkong statt.

Kritik der EvB

Neben der in der WTO vorherrschenden Freihandelsideologie kritisiert die EvB die übermässige Verhandlungsmacht der Industrieländer, den ungebührlichen Einfluss multinationaler Konzerne sowie die fehlende Transparenz und demokratische Kontrolle der Welthandelsorganisation. Die EvB setzt sich dafür ein, dass die WTO den Entwicklungsländern den notwendigen politischen Handlungsspielraum zugesteht, um ihnen eine selbstbestimmte Entwicklung zu ermöglichen.
07.04.10   "Liberalisierung per se kann kein Ziel sein" 
30.11.09   Artikel des EvB-Handels-Experten Thomas Braunschweig im...
28.01.09   WTO/Doha-Runde: Belebungsversuche in Davoser Bergluft 

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EvB-Dokumentation zur WTO
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