Triumph  (18.10.10)
Mehr Infos zur Transparenz Mehr Infos zum Verhaltenskodex Mehr Infos zur Kodexumsetzung Mehr Infos zum Monitoring und Verifizierung
Das Spinnendiagramm zeigt auf, wie stark und in welchen Bereichen sich eine Firma um soziale Standards kümmert. Je grösser die Fläche im Diagramm, desto stärker das Engagement der Firma in diesem Bereich. Im Spinnendiagramm kann auf den jeweiligen Begriff geklickt und die Detailinformationen abgefragt werden.

Name des Unternehmens:Triumph International Spiesshofer & Braun
Hauptsitz (Stadt, Land):Bad Zurzach, Schweiz
Gegründet:1886
Anzahl Verkaufsstellen: unbekannt
BesitzerIn des Unternehmens:Familien Spiesshofer und Braun
Name des CEO:Dr. Markus Spiesshofer
Unternehmensumsatz:2,375 Mrd CHF
Unternehmensgewinn:unbekannt
Produktionsländer:Marokko, Brasilien, China (Volksrepublik), Indien, Malaysia, Thailand, Vietnam, Österreich, Deutschland, Ungarn, Portugal
Produktbeschreibung:Lingerie, Bademode, Unterwäsche, Freizeitmode der Marken: Triumph, sloggi, Bee Dees, Valisère, HOM
Allgemeine Bemerkung: Die erwähnten Produktionsländer betreffen nur die Fabriken, die Triumph besitzt. Ein Drittel der Produktion findet in weiteren Produktionsbetrieben statt, hier sind die Standorte nicht bekannt.
Skandalfälle
Triumph International Spiesshofer & Braun ist involviert in einen CCC-Urgent Appell. Verstösse gegen Arbeitsrechte bezogen sich auf die Vereinigungsfreiheit und/oder das Recht auf Kollektivverhandlungen. Es gibt in Bezug auf den genannten Fall noch ungelöste Arbeitsrechtsfragen.
Kommentar der CCC
Triumph ist das grösste Bekleidungsunternehmen in der Schweiz, mit einem Umsatz von mehr als 2 Milliarden Franken. Zudem ist die Firma in einer fast einmaligen Ausgangslage, da 67 Prozent der Produktion in eigenen Werken stattfinden. Diese Position wäre eigentlich ideal, um eine externe Verifizierung unter Einbezug lokaler zivilgesellschaftlicher Gruppen durchzuführen. Dennoch ist Triumph bis heute keiner unabhängigen Verifizierungsstelle mit Multi-Stakeholder Ansatz beigetreten.
Der Verhaltenskodex der Firma fordert die Bezahlung eines Existenzlohnes. Es wird aber weder erwähnt, dass dieser für mehrere Familienmitglieder ausreichen muss, noch wird gefordert, dass er innerhalb der Regelarbeitszeit erreicht wird. Deshalb kann dies nicht als Existenzlohn angesehen werden.
Die vertragliche Bindung zur Umsetzung des Verhaltenskodex auf der Ebene der Unterlieferanten will Triumph in Zukunft strenger regeln und entsprechende Vertragsänderungen schrittweise einführen.
Es ist in der Vergangenheit wiederholt zu Konflikten zwischen Management und Gewerkschaften gekommen, in denen Einschränkungen in der Gewerkschaftsfreiheit beklagt wurden. Eine Eingabe wegen Verstoss gegen die OECD-Richtlinien ist momentan beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hängig.
Triumph bietet keine Bio- oder Faitrade-Produkte an.

Die Beurteilung der Unternehmenspolitik hinsichtlich Transparenz sowie der Implementierung und dem Monitoring von Arbeitsrechtsnormen basiert auf den Antworten des Unternehmens auf den Fragebogen der CCC und auf einer zusätzlichen Recherche von Dokumenten, durchgeführt von der CCC.
Äussern Sie Triumph gegenüber Ihre Bedenken, ob die Richtlinien tatsächlich richtig umgesetzt werden und motivieren Sie Triumph, Mitglied einer Multi-Stakeholder-Initiative zu werden, die unabhängige Verifizierungen durchführt. Fordern Sie, dass sich die Firma zur Bezahlung eines existenzsichernden Lohnes für alle ArbeiterInnen in der gesamten Lieferkette verpflichtet. Platzieren Sie zudem Ihren Wunsch nach einem Bio- und Fairtrade-Angebot (info@triumph.com).


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