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Fashion Victims machen immer die neuesten Mode–Trends mit, sie shoppen regelmässig Kleider, Schuhe & Accessoires, online oder offline. Die wahren Fashion Victims, weltweit rund 60 Millionen Menschen, sitzen jedoch an den Nähmaschinen der Schuh-, Bekleidungs- und Textilindustrie. Ihr Alltag ist gekennzeichnet von bis zu 80–stündigen Arbeitswochen, ihre Arbeitsplätze sind gefährlich, sie verdienen Löhne weit unter dem Existenzminimum und erfahren Repressionen und Gewalt, wenn sie für ihre Rechte als ArbeiterInnen kämpfen.

  • Gemäss Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) arbeiten über 60 Mio. Menschen weltweit in der Schuh-, Bekleidungs- und Textilindustrie
  • Viele Produktionsländer sind auf den Kleider- und Schuh- und Textilexport angewiesen, in Bangladesch und Kambodscha macht dieser Bereich über 80% der Gesamtexporte aus
  • NäherInnen leben und bleiben arm; kaum eine TextilarbeiterIn erhält heute einen existenzsichernden Lohn, vielfach deckt der Lohn weniger als 50% der Haushaltausgaben
  • Mode ist ein einträgliches Geschäft: Der Gewinn von H&M belief sich 2012 auf 2.5 Milliarden CHF (16.87 Mrd. SEK)

Meilensteine

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