Public Eye Awards 2010
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Krise hin, CSR her: Es herrscht weiter «Ausbeutung as usual»
Gemeinsam Fassaden einreissen: Das Public Eye entlarvt die übelsten Konzerne.
Auf den ersten Blick sieht unsere Welt besser aus. Die Banken vermelden wieder Quartalsgewinne, man sagt, die Wirtschaftskrise sei bald überwunden, immer mehr WEF-Mitgliedskonzerne publizieren bunte Berichte zu ihrer Corporate Social Responsibility (CSR) und selbst Öl- und Autoindustrie werben mit Umweltschutz. Hinter den Glitzerfassaden und grünen Mäntelchen dehnt sich jedoch die von Konzernen hinterlassene verbrannte Erde weiter aus.

Einem zweiten, kritischen Blick hält diese schöne neue Welt also nicht mal im Ansatz stand. Die Machenschaften, welche Betroffene und Nichtregierungsorgansationen 2009 aufgedeckt und dokumentiert haben, sind in ihren Auswirkungen auf Mensch und Natur nach wie vor verheerend.

Deshalb sind die von der Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace am Rande des Weltwirtschaftsforums 2010 wieder verliehenen Auszeichnungen nötiger denn je:

  • Der Global Award 2010 gingen an die « Royal Bank of Canada»,
  • der Swiss Award und der People’s Award erhält«Roche».

Der neue Greenwash Award ging an das «CEO Water Mandate» von der UNO.

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