Das Drei-Schluchten-Projekt in China ist das bisher grösste Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Menschheit. Ein 600 Kilometer langer Stausee am Yangtze-Fluss hat mehr als 2 Million Menschen zur Umsiedlung gezwungen. Die EvB warnte davor, dass er grosse Probleme für die Umwelt und Sicherheit verursachen würde. Trotz der erheblichen ökologischen und sozialen Folgen des Mammutprojekts entschied der Bundesrat im Dezember 1996 sich für eine Unterstützung des umstrittenen Projekts. Seine Argumente für die Unterstützung waren die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Schweiz und die Unterstützung der Marktposition der Firma ABB. Diese erhielt im August 1997 eine Exportrisikogarantie für Lieferaufträge von 390 mio Franken. Anfangs Juni 2003 wurde die Flutung des chinesischen Dreischluchten Staudamms begonnen. Der Rest ist seither traurige Geschichte.