IWF und Weltbank
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Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank wurden 1944 bei der Konferenz von Bretton Woods gegründet. Bis heute sind in ihnen 186 Mitgliedstaaten organisiert. Beide sind Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und werden aufgrund ihrer geschichtlichen Herkunft auch als «Bretton-Woods-Institutionen» bezeichnet.

IWF

Die ursprüngliche Aufgabe des IWF war die Überwachung des internationalen Währungssystems. Seit 1973 hilft der IWF Entwicklungsländern mit Krediten aus Finanzkrisen, bindet die Kreditvergabe jedoch an finanz- und wirtschaftspolitische Konditionen. Der Gouverneursrat ist das oberste Entscheidungsorgan des IWF. Die Schweiz gehört wie jedes Mitglied diesem Gremium ebenso an wie dem Exekutivdirektorium, das die operativen Geschäfte des IWF leitet. Direktor des IWF ist seit 2007 der Franzose Dominique Strauss-Kahn, ehemaliger Finanz- und Wirtschaftsminister unter Lionel Jospin.

Weltbank

Die Weltbank definiert sich dagegen als Entwicklungsbank, deren Ziele die Förderung von Wirtschaftswachstum, die Armutsbekämpfung und eine nachhaltige Entwicklung sind. Wie der IWF beeinflusst sie über die mit den Krediten verbundenen Auflagen nationale Entwicklungsstrategien. Die EvB setzt sich bei der Schweizer Regierung, die zusammen mit anderen Ländern einen Exekutivdirektor bei der Weltbank stellt, für eine politische wie institutionelle Reform dieser Bank ein. Sitz der Weltbank ist in Washington (USA). Robert Zoellick ist aktueller Präsident der Weltbank. Er war als US-Handelsbeauftragter Kabinettsmitglied der Regierung George W. Bush und löste im Juli 2007 Paul Wolfowitz ab.

28.04.10   Weltbank erhöht Kapital und gewährt Entwicklungs- und Schwellenländern mehr...

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