Olympia-Kampagne 2004
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Olympisches Gold für Höchstleistungen in der Kleiderfabrik
Gold wert ist die Olympiade 2004 in Athen in erster Linie den Sportstars. Aber auch für Markenfirmen wie Asics, Fila, Lotto, Puma oder Umbro: Dank ihrem Olympia-Marketing werden sie mit Sportbekleidung Millionen verdienen. Möglichst viele Sportanzüge möglichst schnell zu nähen ist jedoch keine olympische Disziplin. Zum Leidwesen der 22-jährigen Phan, die in einer Stunde 240 T-Shirt-Kragen nähen muss und dafür weder eine Medaille noch eine anständige Entschädigung erhält: Ihr Stundenlohn beträgt nur gerade 25 Rappen.


«Play Fair at Olympia» erreicht Athen. Die 5 Ringen enthalten Bilder der weltweiten Kampagne.
«Play Fair at Olympia» erreicht Athen. Die 5 Ringen enthalten Bilder der weltweiten Kampagne.

   «Play Fair at Olympia» erreicht Athen.jpg   (0.44 MB)
Stummer Protest am 10. August 2004 vor der Akropolis in Athen
Stummer Protest am 10. August 2004 vor der Akropolis in Athen

   Stummer Protest am 10. August 2004 vor der Akropolis in Athen   (0.37 MB)
Präsentation der Resultate der Kampagne «Play Fair bei Olympia» am 10. August 2004 in Athen.
Präsentation der Resultate der Kampagne «Play Fair bei Olympia» am 10. August 2004 in Athen.

   Präsentation der Resultate der Kampagne «Play Fair bei Olympia» am 10. August 2004 in Athen.   (0.58 MB)
   Der Hockespieler Krister „Zio“ Cantoni vom HC Lugano begrüsst Jef Verhoof am 3. August in Bellinzona.   (0.64 MB)
   Abfahrt der Solidaritätsvelotour am 2. August 2004 in Luzern.   (0.71 MB)
   Zwischenhalt in Luzern: noch 1331 Kilomter bis Athen   (0.62 MB)
   Für 25 Rappen muss die 22-jährige Phan in Thailand eine Stunde lang arbeiten.   (0.93 MB)
   Phan, 22 ans, doit coudre 240 cols de t-shirt en une heure et ne reçoit que 25 centimes.   (0.91 MB)
   La 22enne Phan deve cucire 240 colletti all’ora per ricevere 25 centesimi.   (0.92 MB)
Bericht: «Fairplay in Olympia»
Bericht: «Fairplay in Olympia»
Der Bericht «Play Fair at the Olympics» geht davon aus, dass die olympische Bewegung die Macht hat, sicherzustellen, dass die Sportbekleidungsindustrie die Beschäftigungsbedingungen und die Arbeitsnormen für Millionen von Beschäftigten verbessert.

   Frontpage of the Report «Play Fair at the Olympics»   (1.1 MB)

   4 Leibchen in der Minute für 25 Rappen in der Stunde.   (79 KB)

   45 Stunden erzwungene Überzeit in einer Woche.   (79 KB)

   3 $ am Tag für die Arbeit - 90 $ für die Turnschuhe   (78 KB)

   16-Stunden-Schichten an 7 Tagen in der Woche   (79 KB)

   Der globale Markt für Sportartikel hat im Jahr 2002 US$ 58 Milliarden erwirtschaftet.   (0.32 MB)

   «Play Fair» lautet das Motto der internationalen Kampagne für bessere Arbeitsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie.   (0.33 MB)