H&M/ Teddy: Fabrikbrand
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Die Entschädigungen sind bisher unzulänglich  (02.07.10)
Vier Monate nach dem Brand, der 21 Arbeitern das Leben kostete und 6 schwer verletzte, warten die Hinterbliebenen noch immer auf eine angemessene Entschädigung. Viele Familien sind durch den Tod ihres erwerbsmässigen Verwandten ihrer finanziellen Grundlage beraubt worden.

Zwar hat H&M, Haupteinkäufer bei der abgebrannten Fabrik, schnell reagiert und einen Entschädigungsplan für Angehörige der Opfer präsentiert. Dieser gilt allerdings nur für minderjährige und betagte Angehörige. Die Clean Clothes Campaing (CCC) begrüsst die schnelle Reaktion von H&M. sorgt sich aber um die restlichen Angehörigen, für die keine Massnahmen vorgesehen sind, die aber ebenfalls finanziell betroffen sind.

Im Gegensatz zu H&M haben andere internationale Textil-Konzerne bisher gar keine konkreten Schritte eingeleitet. CCC und diverse Gewerkschaften aus Bangladesch rufen die Textil-Konzerne deshalb dazu auf, so schnell als möglich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und möglichst schnell Kompensationszahlungen auszurichten.

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