Europaweiter Protest gegen Akbank und Garantibank: Kein Kredit für Ilisu-Staudamm! (19.03.10)
Anlässlich des Internationalen Tags der Flüsse am 15. März 2010 protestierten UmweltaktivistInnen mit Mahnwachen und Kundgebungen in neun europäischen Städten gegen die beiden türkischen Banken Akbank und Garantibank. Diese sollen keinen Kredit für den Ilisu-Staudamm bereitstellen, so die Forderung.
Die UmweltschützerInnen reagierten mit ihrem Protest auf Ankündigungen der türkischen Regierung, im Frühjahr den Ilisu-Staudamm am Tigris mit einheimischer Finanzierung weiterbauen zu wollen. In der Schweiz sind kurdische Gruppen mit Infoständen aktiv.
Die beiden türkischen Finanzinstitute Akbank und Garantibank wollen Kredite für den Bau des Damms bereitstellen nachdem sich die Regierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie europäische Privatbanken aus dem Ilisu-Projekt zurückgezogen haben.
"In der Türkei werben Akbank und Garantibank damit, der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet zu sein. Aber so eine Erklärung ist bedeutungslos, wenn sie keine Bedeutung für die Art von Projekten hat, die eine Bank finanziert", sagt Johan Frijns, Koordinator des Netzwerkes BankTrack. "Der Ilisu-Staudamm ist eines jener unverantwortlichen Projekte, die niemals ‚nachhaltig' gemacht werden können, und an denen sich keine Bank beteiligen sollte."
Der Bau des Ilisu-Staudamms am Tigris würde massive Umweltzerstörung und die Überflutung unschätzbaren Kulturerbes, darunter der 12.000 Jahre alten Stadt Hasankeyf, nach sich ziehen. Ersatzland für Zehntausende vom Staudamm betroffene Menschen ist nicht verfügbar. Zudem wurden die Nachbarstaaten Syrien und Irak, deren Wasserzufluss drastisch reduziert würde, völkerrechtswidrig nicht in die Planung einbezogen.
Das Munzur-Tal und die es umgebende einzigartige Gebirgslandschaft wurden 1971 von der türkischen Regierung zum Naturschutzgebiet erklärt. Bisher ist der größte Teil des Tales noch unberührt und stellt eine unschätzbare ökologische Kostbarkeit dar. Doch zwei Staudämme wurden bereits errichtet, ein weiterer ist im Bau und insgesamt 19 sind geplant.
Die UmweltschützerInnen reagierten mit ihrem Protest auf Ankündigungen der türkischen Regierung, im Frühjahr den Ilisu-Staudamm am Tigris mit einheimischer Finanzierung weiterbauen zu wollen. In der Schweiz sind kurdische Gruppen mit Infoständen aktiv.
Die beiden türkischen Finanzinstitute Akbank und Garantibank wollen Kredite für den Bau des Damms bereitstellen nachdem sich die Regierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie europäische Privatbanken aus dem Ilisu-Projekt zurückgezogen haben.
"In der Türkei werben Akbank und Garantibank damit, der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet zu sein. Aber so eine Erklärung ist bedeutungslos, wenn sie keine Bedeutung für die Art von Projekten hat, die eine Bank finanziert", sagt Johan Frijns, Koordinator des Netzwerkes BankTrack. "Der Ilisu-Staudamm ist eines jener unverantwortlichen Projekte, die niemals ‚nachhaltig' gemacht werden können, und an denen sich keine Bank beteiligen sollte."
Der Bau des Ilisu-Staudamms am Tigris würde massive Umweltzerstörung und die Überflutung unschätzbaren Kulturerbes, darunter der 12.000 Jahre alten Stadt Hasankeyf, nach sich ziehen. Ersatzland für Zehntausende vom Staudamm betroffene Menschen ist nicht verfügbar. Zudem wurden die Nachbarstaaten Syrien und Irak, deren Wasserzufluss drastisch reduziert würde, völkerrechtswidrig nicht in die Planung einbezogen.
Das Munzur-Tal und die es umgebende einzigartige Gebirgslandschaft wurden 1971 von der türkischen Regierung zum Naturschutzgebiet erklärt. Bisher ist der größte Teil des Tales noch unberührt und stellt eine unschätzbare ökologische Kostbarkeit dar. Doch zwei Staudämme wurden bereits errichtet, ein weiterer ist im Bau und insgesamt 19 sind geplant.



