Bangladesch: H&M/ Teddy
H&M: Garib&Garib/Bangladesch

(c) Clean Clothes Campaign (CCC)
(Gazipur/ Bangladesch, 25.02.2010) Innerhalb von einem halben Jahr bricht in der "Garib & Garib"-Fabrik zwei Mal Feuer aus. Beim zweiten Brand kommen 21 Menschen ums Leben, weitere 50 wurden verletzt.
Ein elektrischer Kurzschluss löste den Brand im ersten Stock aus, der sich rasend schnell auf das mehrstöckige Gebäude ausbreitete, da hochentzündliche Materialien falsch gelagert wurden. Weil Notausgänge blockiert waren, schloss das Feuer die Arbeiter in den oberen Stockwerken ein. Nach Angaben von Helfern waren Feuerlöscher kaputt und Instruktionen zur Benutzung fehlten.
Am 7. März 2010 erhielten die Familien der verstorbenen ArbeiterInnen 200'000 Taka (ca. 3'000 CHF) Entschädigung. Bis jetzt gibt es keine Informationen, welche Kompensationsmaßnahmen diesen ersten Schritten folgen sollen. Da diese Summe nicht ausreicht, muss eine langfristige Lösung mit regelmäßigen Zahlungen für die verletzten ArbeiterInnen und die Familien der Verstorbenen gefunden werden.
Wir sind bestürzt, dass erneut ArbeiterInnen den Preis dafür zahlen mussten, dass Markenfirmen und die bangladeschische Regierung versagt haben, rechtzeitig angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um solche Unfälle zu verhindern. Es besteht eine Kultur der Straflosigkeit, die solche Vorfälle als tragische Unfälle abschreibt und Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft zieht.
Die Clean Clothes Campaign hat europäische und US-amerikanische Textilkonzerne kontaktiert, die Produkte von Garib&Garib Sweater Ltd bezogen haben. Die ArbeiterInnen fordern eine strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen und langfristige Entschädigungen für alle Opfer.
Damit solche Tragödien in Zukunft besser vermieden werden können, sollen die ArbeiterInnen einbezogen werden in die Überwachung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards.
Jetzt protestieren: Zur Online-Aktion
Ein elektrischer Kurzschluss löste den Brand im ersten Stock aus, der sich rasend schnell auf das mehrstöckige Gebäude ausbreitete, da hochentzündliche Materialien falsch gelagert wurden. Weil Notausgänge blockiert waren, schloss das Feuer die Arbeiter in den oberen Stockwerken ein. Nach Angaben von Helfern waren Feuerlöscher kaputt und Instruktionen zur Benutzung fehlten.
Am 7. März 2010 erhielten die Familien der verstorbenen ArbeiterInnen 200'000 Taka (ca. 3'000 CHF) Entschädigung. Bis jetzt gibt es keine Informationen, welche Kompensationsmaßnahmen diesen ersten Schritten folgen sollen. Da diese Summe nicht ausreicht, muss eine langfristige Lösung mit regelmäßigen Zahlungen für die verletzten ArbeiterInnen und die Familien der Verstorbenen gefunden werden.
Wir sind bestürzt, dass erneut ArbeiterInnen den Preis dafür zahlen mussten, dass Markenfirmen und die bangladeschische Regierung versagt haben, rechtzeitig angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um solche Unfälle zu verhindern. Es besteht eine Kultur der Straflosigkeit, die solche Vorfälle als tragische Unfälle abschreibt und Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft zieht.
Die Clean Clothes Campaign hat europäische und US-amerikanische Textilkonzerne kontaktiert, die Produkte von Garib&Garib Sweater Ltd bezogen haben. Die ArbeiterInnen fordern eine strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen und langfristige Entschädigungen für alle Opfer.
Damit solche Tragödien in Zukunft besser vermieden werden können, sollen die ArbeiterInnen einbezogen werden in die Überwachung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards.
Unterstützen Sie diese Forderungen und schreiben Sie H&M, Teddy, Garib&Garib, der Regierung von Bangladesch und der bangladeschischen Arbeitgeberorganisation BGMEA.
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