Ilisu
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Europäische Banken steigen aus  (10.07.09)
In einem Pressecommuniqué erklären die am Ilisu-Projekt beteiligten Banken - DekaBank, UniCredit/Bank Austria und Société Générale - am 10. Juli 2009, dass mit dem Wegfall der staatlichen Bürgschaften auch ihre Kredite hinfällig sind. Damit gibt es vorerst keine Finanzierung mehr für den europäischen Projektanteil.

Die Banken haben offensichtlich aus ihrer Beteiligung an Ilisu gelernt. Die EvB begrüsst, dass nun auch sie einen Schlussstrich unter das Projekt ziehen. Das Bau-Konsortium selbst äusserte sich bisher wenig einsichtig. Während man bei der Schweizerischen Niederlassung von Alstom wohl schon mit einem Scheitern rechnete, ärgert der Ausstieg vor allem die Schweizer Firmen Colenco, Maggia und Stucki sowie den österreichische Konsortialführer Andritz AG, die alle bereits grosse finanziellen Vorleistungen lieferten, welche ihnen nun nicht zurückerstattet werden. Ohne Garantien dürften sich die Kreditkosten für das rund 2 Mrd teure Staudammprojekt erheblich erhöhen, was es für die Türkei schwierig macht, neue Partner zu finden.
Lesen Sie die ganze Medienmitteilung von BankTrack (englisch)


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Zur Website der internationalen Stop-Ilisu-Kampagne
Die Kampagne wird in der Schweiz von der EvB getragen.