Über 250'000 Kinder müssen auf afrikanischen Kakaoplantagen unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. In der Elfenbeinküste, der weltweit grössten Kakaoproduzentin, werden Kinder auf Kakaoplantagen gezwungen, in unmenschlichen Verhältnissen zu arbeiten. Das IITA (International Institute of Tropical Agriculture) spricht von über 250'000 betroffenen Buben und Mädchen in Westafrika. Die Schweizer Schokoladekonzerne gehören zu den Hauptabnehmern von Kakao aus Westafrika und hätten deshalb die Macht, die ausbeuterische Kinderarbeit zu beenden. Doch bislang hat die Schokoladeindustrie ihre Verantwortung auf die Zulieferer abgewälzt und viel zu wenig getan, um das Leiden der Kinder zu stoppen.