Finanzkrise
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Wanderndes Kapital  (24.04.08)
grafik_finanzblog_24042008
Auf dieser weit zurück reichenden Zusammenstellung wird der Zusammenhang von Ländern in Bankenkrisen und der Mobilität des Kapitals dargestellt. Es fällt vor allem die stabile Phase nach vom Ende des zweiten Weltkriegs bis Mitte der 70er Jahre auf. In dieser Zeit war auch die Mobilität des Kapitals gering, das heisst die Finanzmärkte waren stark reguliert und gegeneinander abgeschottet.

Anders herum formuliert, die seit Anfang der 80erJahre erfolgte Liberalisierung der Finanzmärkte ging möglicherweise zu weit und gefährdet die Stabilität des Finanzsystems.

Die bisherigen Vorschläge zur Bewältigung der Krise zielen vor allem auf mehr Transparenz, Liquidität (auch in Krisen) und mehr Eigenkapital der Banken. Der nahe liegende Schluss aus obiger Grafik, dass der Spielraum der Finanzakteure wieder eingeschränkt werden muss, wird noch nicht gezogen.

Andreas Missbach