Refinanzierung von Mikrokrediten
Was sind Mikrokredite? (15.10.08)
In den Armutsgürteln der Städte ist eine informelle Tätigkeit oft die einzige Möglichkeit, Geld zum Überleben zu verdienen. Ohne eine Bank, die einen Kredit gewährt, ist es den Menschen im informellen Sektor jedoch unmöglich, ein Geschäft zu begründen, das ihr Überleben sichert. Kommerzielle Banken vergeben jedoch ohne Sicherheiten wie Grundstücke, Gebäude oder Vermögen keine Kredite.
In derselben Situation sind Kleinbauernfamilien, die Kredite benötigen, um Saatgut, Dünger und Werkzeuge für die nächste Ernte zu kaufen. Weil die informell tätigen Menschen (oft werden sie beschönigend Mikrounternehmerinnen und -unternehmer genannt) zudem sehr kleine Kredite benötigen, macht der administrative Aufwand Mikrokredite für herkömmliche Banken erst recht uninteressant.
In den vergangenen drei Jahrzehnten sind deshalb in vielen Entwicklungsländern Mikrofinanzinstitutionen entstanden, um die Lücke zu füllen. Heute haben diese weltweit etwa 100 Millionen Kundinnen und Kunden mit einem Kreditvolumen von etwa 3,5 Milliarden Franken. Die Höhe einzelner Kredite liegt zwischen 50 und 500 Dollar in Asien, 100 bis 300 Dollar in Afrika sowie 500 und 1500 Dollar in Lateinamerika. Die UNO geht davon aus, dass noch mindestens 500 Millionen Menschen keine Möglichkeit haben, einen Mikrokredit aufzunehmen.
Frauen sind auch in der informellen Wirtschaft stärker benachteiligt. Es gibt aber viele gute Beispiele von Mikrofinanzinstitutionen, die besonders auf die Bedürfnisse von Frauen eingehen. Dabei zeigt sich, dass Frauen, die in vielen Ländern als nicht geschäftsfähig galten, mit den Mikrokrediten sehr erfolgreich wirtschaften und so ihre Stellung gegenüber den Männern stärken können.
Schlüsselbegriffe
Mikrofinanz umfasst den gesamten Bereich der Finanzdienstleistungen, die speziell auf Arme zugeschnitten sind. Dazu gehören Kredite, Spar- und Anlagemöglichkeiten, Versicherungen und Geldüberweisungsdienste für Arbeitsmigranten und -migrantinnen.
Ein Mikrokredit ist eine kleine Geldsumme, die von einer spezialisierten Bank oder anderen Institution meist ohne Sicherheiten gegen Zins an Individuen oder Gruppen ausgeliehen wird.
Zu den Mikroversicherungen gehören alle Systeme, bei denen Individuen, Unternehmen oder Organisationen durch regelmässige Geldzahlungen (Prämien) Risiken teilen.
In derselben Situation sind Kleinbauernfamilien, die Kredite benötigen, um Saatgut, Dünger und Werkzeuge für die nächste Ernte zu kaufen. Weil die informell tätigen Menschen (oft werden sie beschönigend Mikrounternehmerinnen und -unternehmer genannt) zudem sehr kleine Kredite benötigen, macht der administrative Aufwand Mikrokredite für herkömmliche Banken erst recht uninteressant.
In den vergangenen drei Jahrzehnten sind deshalb in vielen Entwicklungsländern Mikrofinanzinstitutionen entstanden, um die Lücke zu füllen. Heute haben diese weltweit etwa 100 Millionen Kundinnen und Kunden mit einem Kreditvolumen von etwa 3,5 Milliarden Franken. Die Höhe einzelner Kredite liegt zwischen 50 und 500 Dollar in Asien, 100 bis 300 Dollar in Afrika sowie 500 und 1500 Dollar in Lateinamerika. Die UNO geht davon aus, dass noch mindestens 500 Millionen Menschen keine Möglichkeit haben, einen Mikrokredit aufzunehmen.
Frauen sind auch in der informellen Wirtschaft stärker benachteiligt. Es gibt aber viele gute Beispiele von Mikrofinanzinstitutionen, die besonders auf die Bedürfnisse von Frauen eingehen. Dabei zeigt sich, dass Frauen, die in vielen Ländern als nicht geschäftsfähig galten, mit den Mikrokrediten sehr erfolgreich wirtschaften und so ihre Stellung gegenüber den Männern stärken können.
Schlüsselbegriffe
Mikrofinanz umfasst den gesamten Bereich der Finanzdienstleistungen, die speziell auf Arme zugeschnitten sind. Dazu gehören Kredite, Spar- und Anlagemöglichkeiten, Versicherungen und Geldüberweisungsdienste für Arbeitsmigranten und -migrantinnen.
Ein Mikrokredit ist eine kleine Geldsumme, die von einer spezialisierten Bank oder anderen Institution meist ohne Sicherheiten gegen Zins an Individuen oder Gruppen ausgeliehen wird.
Zu den Mikroversicherungen gehören alle Systeme, bei denen Individuen, Unternehmen oder Organisationen durch regelmässige Geldzahlungen (Prämien) Risiken teilen.






