Das IOC ignoriert die Botschaft von 523’048 Menschen
Das IOC ignoriert die Botschaft von 523’048 Menschen
Zürich und Athen, 12.08.2004 - Die Kampagne «Play Fair bei Olympia» präsentiert heute in Athen die Resultate der weltweiten Mobilisierung für bessere Arbeitsbedingungen in den Sportbekleidungsfabriken. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) weigerte sich aber, die Unterschriften am Vorabend der Eröffnung der Sommerspiele Athen 2004 entgegenzunehmen.
Mit den Aktionen in Athen ist eine der bisher grössten Kampagnen für bessere Arbeitsbedingungen in den Sportbekleidungsfabriken auf dem Höhepunkt. In den vergangenen fünf Monaten haben sich in über 50 Ländern Hunderte von Organisationen und Sporttreibenden an der Kampagne «Play fair bei Olympia» beteiligt die das IOC auffordert, bei ihren Sponsoren und Lizenznehmern bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen.
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Selbst fürs IOC widersprechen die vorherrschenden Arbeitsbedingungen dem olympischen Geist. Dennoch weigert sich das IOC bisher strikt, die olympischen Werte von Ethik und Fairplay auch bei ihren Sponsoren und Lizenznehmern durchzusetzen (Wert der Verträge von 2000 – 2004: 1,42 Milliarden US-$). Nach einem ersten Treffen im Mai 2004 brach das IOC den Dialog mit der internationalen Kampagne wieder ab. «Die Solidarität aktiver Sportlerinnen und Sportler sollte dem IOC ein Vorbild sein und doch noch ein Umdenken herbeiführen», fordert Stefan Indermühle von der Erklärung von Bern (EvB).
Für weitere Auskünfte: Stefan Indermühle, EvB, Tel.: 01 277 70 00, Mail: ccc@evb.ch
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