Public Eye on Davos 2003
Programm 2003 (16.01.03)
THE PUBLIC EYE ON DAVOS 2003
Internationale Konferenz
Davos, 23.-27. Januar 2003
Konferenzprogramm:
Donnerstag, 23. Januar
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Eröffnungsansprache (in Deutsch, mit Simultanübersetzung ins Englische)
Oskar Lafontaine, ehem. Finanzminister, Bundesrepublik Deutschland
| Eröffnungsansprache von Oskar Lafontaine (49 KB) |
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Die Rechenschaftspflicht von Konzernen
Weil Konzerne global tätig sind, braucht es auch rechtlich bindende Regelungen auf internationaler Ebene. Nur auf diese Weise kann der negativen Praxis von Wirtschaftsunternehmen Einhalt geboten werden. In der Diskussion soll es zum einen um bestehende Regulierungsansätze gehen. Zum anderen sollen notwendige Massnahmen seitens der Regierungen erörtert werden, die sicherstellen, dass sozial und ökologisch verantwortliches Verhalten der Konzerne zur Norm wird.
| Meena Raman, Direktorin SAM/Friends of the Earth Malaysia |
| Hans Engelberts, Generalsekretär der internationalen Gewerkschaft für öffentliche Dienste, Frankreich |
| David Petrasek, Amnesty International, Grossbritannien |
| Moderator: Matt Phillips, Friends of the Earth Grossbritannien |
Themenblock organisiert von: Friends of the Earth Grossbritannien
| Summary of the Panel: Corporate accountability: binding rules for big business (14 KB) |
Freitag, 24. Januar
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Die PR-Strategien von Konzernen
Der Widerstand gegen das neoliberale Projekt der Konzerne und den einseitig wirtschaftlichen Globalisierungsprozess wächst. Um von ihren oftmals zweifelhaften Leistungen auf sozialem und ökologischem Gebiet abzulenken, leisten sich die Multis teure Imagekampagnen und betreiben sog. „Greenwashing“. So werben z.B. Ölkonzerne mit ihrem (vermeintlichen) ökologischen Bewusstsein und vernebeln auf diese Weise ihre Mitverantwortung für die Klimaerwärmung. Eine willkommene PR-Plattform bietet auch das WEF seinen Mitgliedern. Unter dem WEF-Motto „Committed to improving the state of the world“ (verpflichtet, den Zustand der Welt zu verbessern) können sie sich als besorgte Unternehmen und Problemlöser präsentieren.
| Peter Eigen, Vorsitzender Transparency International, Deutschland |
| Ganesh Nochur, Kampagnendirektor Greenpeace Indien |
| Isabela Figueroa, Rainforest Foundation, USA |
| Irene Khan, Generalsekretärin Amnesty International, Grossbritannien |
| Kenny Bruno, Earth Rights International, USA |
| Moderatorin: Laura Miller, PR Watch, USA |
Themenblock organisiert von: Erklärung von Bern, Schweiz
| Panel Summary: Corporate PR Strategies (14 KB) |
| Conference Summary 24 January 2003 (12 KB) |
Samstag, 25. Januar
Wegen der Demonstration finden keine "Public Eye" Veranstaltungen statt. Die Demonstration wird vom Oltner Bündnis organisiert.
Sonntag, 26. Januar
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Die Baku-Tbilisi-Ceyhan Ölpipeline
Die geplante Ölpipeline durch Aserbaidschan, Georgien und die Türkei wird von BP betrieben werden. Das Projekt ist mit ökologischen Risiken behaftet und könnte sich zudem konflikt- und korruptionsfördernd auswirken, sowie Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zerstören. Die Betroffenen wurden nicht adäquat konsultiert und nur schlecht über das Vorhaben informiert. Lokale AktivistInnen und internationale NGOs werden diese Probleme und die fehlenden „vertrauensbildenden“ Massnahmen von BP diskutieren.
(- Lord Browne, CEO BP wurde angefragt, hat seine Teilnahme aber abgesagt)
| Kety Gujaraidze, Grüne Alternative für die Georgische Republik |
| Antonio Tricarico, Kampagne für Weltbank-Reform, Italien |
| Simon Taylor, Director Global Witness, Grossbritannien |
| Moderator: Paul de Clerck, Milieudefensie/Friends of the Earth Holland |
Themenblock organisiert von: Friends of the Earth USA/Holland
| Panel Summary: The Baku-Tbilisi-Ceyhan oil pipeline (12 KB) |
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Auswirkungen der Globalisierung in der Schweiz:
Ausverkauf des Service Public? (auf Deutsch)
Im Rahmen der Welthandelsorganisation sind auf internationaler Ebene Bestrebungen im Gange, immer weitere Dienstleistungsbereiche für private Anbieter zu öffnen. Dadurch wird die staatliche Grundversorgung (Service public), z.B. im Bereich Gesundheit oder Bildung, unter Druck gesetzt. Vormals staatliche Unternehmen werden (teil-)privatisiert und dem Gesetz der Profitmaximierung unterworfen. In der Schweiz gefährdet der Abbau nicht rentabler Poststellen die Versorgung, insbesondere in abgelegenen Bergregionen.
| Hildegard Faessler, Fraktionspraesidentin der Sozialdemokratischen Partei |
| Daniel Lampart, Präsident der Wirtschaftskommission der Grünen Partei |
| Doris Schüepp, Generalsekretärin der Gewerkschaft VPOD |
| Moderatorin: Marianne Hochuli, Erklärung von Bern |
Themenblock organisiert von: Erklärung von Bern, Schweiz
| Panel: Impacts of globalization on Switzerland: Cutbacks in public services? (12 KB) |
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Fenster zum Weltsozialforum (WSF)
Mit Kurzfilm und Beitrag von Magda Barros Biavaschi und Marcelo Lucca, Botschafter des WSF, Porto Alegre, Brasilien
organisiert von: Erklärung von Bern, Schweiz
Montag, 27. Januar
10.00-12.00:
Globalisierung und Arbeitsrechte
Im Zuge der Globalisierung haben Konzerne des Nordens ihre Güterproduktion zunehmend in Länder des Südens ausgelagert. Dort sind die Produktionskosten billiger, weil die Löhne tiefer und Schutzrechte für Arbeitnehmende oft inexistent sind. Vor allem aus der Textilindustrie sind Missstände wie Kinderarbeit, Hungerlöhne oder Gewerkschaftsverbote bekannt. Im Gespräch mit AktivistInnen (und Betroffenen) soll Nike mit der Situation in Fabriken speziell in Südostasien, die für den Sportriesen produzieren, konfrontiert werden.
Themenblock organisiert von: Erklärung von Bern, Schweiz
Globalisierung und Arbeitsrechte
Im Zuge der Globalisierung haben Konzerne des Nordens ihre Güterproduktion zunehmend in Länder des Südens ausgelagert. Dort sind die Produktionskosten billiger, weil die Löhne tiefer und Schutzrechte für Arbeitnehmende oft inexistent sind. Vor allem aus der Textilindustrie sind Missstände wie Kinderarbeit, Hungerlöhne oder Gewerkschaftsverbote bekannt. Im Gespräch mit AktivistInnen (und Betroffenen) soll Nike mit der Situation in Fabriken speziell in Südostasien, die für den Sportriesen produzieren, konfrontiert werden.
| (Phil Knight, CEO Nike wurde angefragt, hat seine Teilnahme aber abgesagt) |
| Tim Connor, NikeWatch-Kampagne, Oxfam Community Aid Abroad, Australien |
| Yeheskiel Prabowo, Gewerkschaft FSPTSK (vertritt die FabrikarbeiterInnen von PT Doson), Indonesien |
| Ida Mustari, Arbeiterin von PT Doson, Indonesien |
| Moderatorin: Regula Renschler, Radio DRS, Schweiz |
Themenblock organisiert von: Erklärung von Bern, Schweiz
* “The Public Eye on Davos” ist ein gemeinsames Projekt folgender NGOs:
Koordination: Erklärung von Bern (Schweiz)
Pro Natura (Schweizer Mitglied FoEI), Friends of the Earth International (FoEI), Asociacion Latinoamericana de Organizaciones de Promocion (Costa Rica), Corporate Europe Observatory (Niederlande), Focus on the Global South (Thailand), International South Group Network (Simbabwe), Tebtebba Foundation (Philippinen), World Development Movement (Grossbritannien), Women in Development Europe (Belgien).
Koordination: Erklärung von Bern (Schweiz)
Pro Natura (Schweizer Mitglied FoEI), Friends of the Earth International (FoEI), Asociacion Latinoamericana de Organizaciones de Promocion (Costa Rica), Corporate Europe Observatory (Niederlande), Focus on the Global South (Thailand), International South Group Network (Simbabwe), Tebtebba Foundation (Philippinen), World Development Movement (Grossbritannien), Women in Development Europe (Belgien).



