Aktionsideen
Aktionsideen (11.11.05)
Wir bleiben dran – machen auch Sie weiterhin mit!
Internationale Kampagnen haben gezeigt, dass der Druck der Konsumentinnen und Konsumenten wirkt. Nike, Levi’s oder H & M haben begriffen, dass die Kundschaft konkrete Schritte bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie sehen will! Verstärken Sie den Druck und fordern Sie weitere Unternehmen auf, sich ebenfalls dafür einzusetzen.
Wir rufen nicht zum Boykott auf. Unser Druckmittel ist die Stimme der Konsumierenden. Schireiben Sie jenen Firmen, bei denen Sie gerne einkaufen!
Wir rufen nicht zum Boykott auf. Unser Druckmittel ist die Stimme der Konsumierenden. Schireiben Sie jenen Firmen, bei denen Sie gerne einkaufen!
Was kann die verantwortungsvolle Konsumentin, der besorgte Konsument tun?
| Schreiben Sie einen Brief an ihre bevorzugte Kleiderfirma. |
| Bestellen Sie gratis den Zürcher Stadtplan zum Auflegen und Verteilen. |
| Bestellen Sie den gratis CCC-Flyer zum Auflegen und Verteilen. |
| Intervenieren Sie in einem aktuellen Fall (CCC-Appell). |
| Bestellen Sie Informationen für verschiedenste Aktivitäten. |
Schreiben Sie uns: Ihre Anregungen und Ihre Aktionen interessieren uns.
Aktionsideen
1. Vorschlag: Informationsstand
Sensibilisierte Konsumentinnen und Konsumenten sind gut informiert. Von den Modegeschäften können sie sich aber kaum Angaben über die Herkunft und die Produktionsbedingungen der Kleider erhoffen. Die CCC stellt daher gratis Info-Materialien zum Verteilen zur Verfügung. Damit von weitem erkannt wird worum es geht, sollte ein Plakat oder ein Banner aufgespannt werden.
Für einen Infostand auf öffentlichen Boden muss bei den Behörden eine Bewilligung (z.B. Gewerbepolizei) eingeholt werden. Es besteht ein Rechtsanspruch dafür. Oft kann auch ein Marktstand gemietet werden.
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In allen Städten gibt es Statuen, die sich eignen für eine Denk-Mal-Aktion. Für einen Tag können die kalten Bronzefiguren eingekleidet werden. So können sich die alten Humanisten auch zu unseren neue Problemen äussern. Anlässlich des Fit-for-Fair-Kongresses am 3. Mai 2002 wurden in Köln mehrere Stauten verkleidet. Die Albertus Magnus Statue trug einen Mantel mit der Aufschrift: "Das zieht Dir die Schuhe aus!" Die Willi Millowitsch Statue wurde gleichentags in ein Adi-lass-das-T-Shirt gekleidet. (Eventuell sollte dazu eine Bewilligung bei den Behörden eingeholt werden.)
Machen Sie unbedingt Fotos von dieser Aktion und senden Sie diese mit einem kurzen Kommentar an die lokalen Medien. Eine Kopie davon an uns würde uns freuen.
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Mit einem Strassentheater kann die Aufmerksamkeit der Passantinnen geweckt werden. Eine kurze Theatersezene kann die Probleme in den Fabriken darstellen:
| Die Olympiade brachte dem IOC und dem Management Edelmetall ein. Die Näherin kriegte dagegen nur einige 5-Räppler aus Messing. |
| Mehrere Personen an Nähmaschinen; ein Speaker mit Megaphon spielt den Aufseher: Er verbietet ihnen den Gang zu Toilette, beschimpft sie und treibt sie an zu Höchstleistungen. |
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Die bekanntesten Sportbekleidungsmarken gehören zu den grössten Modefirmen die es gibt. Doch das Verhalten in den Kleiderfabriken ist höchst unfair. Weil aber Fairness in jeder Sportart zu den Regeln zählt, sollten die Sportbekleidungsmarken als erste würdige Arbeitsbedingungen einführen. Weil die Konzerne die gossen Sportveranstaltungen mit Werbung und Sponsoring vereinnahmen, sollte dort auch die Kehrseite der Medaille gezeigt werden: Dies machte beispielsweise die Frauengruppe von Attac am Berner Frauenlauf 2004.
Wichtig: Es sollten genügend HelferInnen anwesend sein, damit zusätzliches Informationsmaterial verteilt werden kann.
5. Vorschlag: Abstimmung
Die Idee einer öffentlichen Abstimmung wurde von der Gruppe globalance während der Aktionswoche "Gerechter Welthandel" umgesetzt. Die PassantInnen konnten auf einem Stimmzettel ihre Meinung zu gerecht produzierten Kleidern abgeben. Dazu wurden in der Stadt bei Modehäusern und Kleidergeschäften Urnen aufgestellt. Die Urnen wurden von Schulen und Jugengruppen aus Papp-Maché hergestellt. Unten finden Sie eine Vorlage für einen Abstimmungszettel.
Die Idee einer öffentlichen Abstimmung wurde von der Gruppe globalance während der Aktionswoche "Gerechter Welthandel" umgesetzt. Die PassantInnen konnten auf einem Stimmzettel ihre Meinung zu gerecht produzierten Kleidern abgeben. Dazu wurden in der Stadt bei Modehäusern und Kleidergeschäften Urnen aufgestellt. Die Urnen wurden von Schulen und Jugengruppen aus Papp-Maché hergestellt. Unten finden Sie eine Vorlage für einen Abstimmungszettel.
Vorschlag 6: Blind konsumieren? Fragen Sie beim Einkauf nach!
| Verlangen Sie die Filialleitung und erklären Sie ihr die Forderungen der Clean Clothes Campaign. |
| Fragen Sie nach dem Produktionsort der Kleidungsstücke und verlangen Sie Informationen über die Produktionsbedingungen. |
| Erkundigen Sie sich nach einem Label, welches bestätigt, dass die Kleider unter sozial akzeptablen Bedingungen hergestellt werden. |
| Fragen Sie nach, ob die Rohstoffe ökologisch vertretbar hergestellt und ohne schädliche chemische Hilfsmittel produziert wurden. |
| Lassen Sie sich durch das Preisargument nicht einschüchtern. Existenzsichernde Löhne würden unsere Kleider nur um Rappenbeträge verteuern. |
Nicht vergessen!
Teilen Sie uns Ihre Aktionen, Helden-Taten und Resultate mit. Vielen Dank!
| Vorlage für Stimmzettel für Abstimmungen (Word-Datei) (31 KB) |
| Stimmzettel für öffentliche Abstimmungen (PDF-Dokument) (16 KB) |




