Schweizerische Exportrisikoversicherung
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Die Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV) ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes zur Förderung des Exports Schweizer Unternehmen.

Sie löste per 1. Januar 2007 die bereits 1934 gegründete Schweizerische Exportrisikogarantie (ERG) ab. Wie in den meisten Industriestaaten steht auch in der Schweiz der Exportwirtschaft eine staatliche Exportrisikoversicherung zur Verfügung. Die SERV versichert Risiken von Auslandsaufträgen, bei denen auf Grund politisch und wirtschaftlich unsicherer Verhältnisse eine Gefährdung des Zahlungseingangs befürchtet werden muss.

Neu können auf der Grundlage des ab 2007 in Kraft getretenen schweizerischen Exportversicherungsgesetzes (SERVG) auch Geschäfte mit privaten Bestellern, so genannte private Käuferrisiken, versichert werden. Der Grund für diese Ausweitung des staatlichen Leistungsangebots liegt darin, dass im Zuge der weltweiten Privatisierungen die staatlichen Kunden ab- und die privaten Kunden zunehmen.

Problematisch ist aus der Sicht der EvB, dass die SERV mitunter Auslandsaufträge aus der Schweiz an kontroverse Projekte wie zum Beispiel Mammutkraftwerke versichert, die nicht umwelt- und sozialverträglich sind. Die EvB setzt sich dafür ein, dass die SERV nur Aufträge deckt, die korruptionsfrei getätigt werden und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

unsere Dokumentation zum Thema

20.05.11   Schweizer Exportrisikoversicherung ist zu Menschenrechtsprüfung...
29.03.04   Venehmlassung zum neuen Bundesgesetz über die Schweizerische...
07.06.02   Die Kontroverse um Exportkreditagenturen: Fluch oder Segen? 
11.09.01   Exportrisikogarantie (ERG) 



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