Zugang zu Medikamenten
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Gesundheit ®: Ein Recht für alle, auch in den armen Ländern  (25.04.03)
Die Kampagne «Gesundheit: Ein Recht für alle, auch in den armen Ländern» fordert von der Firma Roche eine Änderung ihrer Patent- und Medikamentenpreispolitik gegenüber den Entwicklungsländern. Von der Schweiz wird gefordert, dass sie sich insbesondere mittels eines erleichterten Zugangs zu Medikamenten für die Realisierung des Rechts auf Gesundheit für alle, auch in den armen Ländern einsetzt. Die Kampagne wird von über 40 weiteren Organisationen* unterstützt.

In der WTO und in ihren bilateralen Beziehungen strebt die Schweiz danach, zugunsten ihrer Pharmaindustrie weltweit, inklusive den armen Ländern, einen maximalen Patentschutz für Medikamente durchzusetzen. Mit dieser Politik wird die Produktion von günstigen Nachahmerprodukten (Generika) unterbunden. Generika wären aber das beste Mittel, um den Kranken in den armen Ländern Medikamente zu sehr tiefen Preisen zur Verfügung zu stellen. Diese Politik widerspricht der schweizerischen Entwicklungspolitik!

Roche hat endlich die Preise für zwei HIV/Aids-Medikamente gesenkt, was eine positive aber beschränkte Geste darstellt. Denn im Hintergrund setzen Roche und die anderen Pharmaunternehmen ihr Lobbying auf die Schweizer Regierung fort, um den Patentschutz international zu verstärken; zum Nachteil des Vertriebs von preiswerten Generika in den armen Ländern.

Diese Situation ist inakzeptabel. Das Recht auf Gesundheit in den Entwicklungsländern muss Vorrang haben.

* Unterstützende Organisationen:

Erklärung von Bern, Aids-Hilfe Bern, Fachstelle Aids-Hilfe Zug, Fachstelle für Aidsfragen Schwyz, Groupe sida Genève, Groupe Sida Jura, Groupe Sida Neuchâtel, Point fixe, Sid'action, Zürcher Aids-Hilfe, Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke, Association Kalpa Genève, Association suisse des amis du Monde diplomatique, ASK - Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Attac Schweiz, Bethlehem Mission Immensee, Centre écologique Albert Schweitzer, Cetim, CODAP, Commission Africaine des promoteurs de la santé, COTMEC, DM-échange et mission, EcoSolidar, Fastenopfer, Fédération Genevoise de Coopération, Fédération Romande des Consommateurs, Fédération Vaudoise de Coopération, GFS-Kommission St. Gallen/Appenzell, Incomindios, Innovation Réseaux Développement, Jardins de Cocagne Solidarité Nord-Sud, Jec Suisse, Les Verts parti écologiste genevois, Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz, medico international schweiz (CSS Zürich), Mission-21, Parti Socialiste genevois, PLANeS, Primavera, Restaure la Terre, SIT, Schweizerischer Friedensrat, SolidarMed, Swissaid, terre des hommes schweiz, Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung, Verein Zürcher Sozialprojekte



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