Triumph: Entlassungen
Was bisher geschah: Rückblick auf neun Monate Arbeitskampf gegen Triumph (14.05.10)
Fast neun Monate nach den Massenentlassungen der Triumph-Arbeiterinnen in Thailand und den Philippinen hat der schweizerische nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze die Beschwerde gegen Triumph angenommen und wird diese in den folgenden Monaten behandeln. OECD-Leitsätze sind zwar nicht bindend, stehen aber dennoch als breit abgestützte Grundsätze für verantwortungsvolles Wirtschaften von multinationalen Konzernen und beinhalten einen Beschwerdemechanismus bei Verstössen.
Im Dezember 2009 haben Gewerkschaftsvertreter eine Beschwerde gegen Triumph International eingereicht, da die Firma die Massenentlassungen ohne Einbezug der Gewerkschaften umgesetzt und keinen Sozialplan mit ihnen ausgehandelt hat. Der Konzern verstösst damit gegen die OECD-Leitsätze und gegen die ILO-Konvention 158 und konnte bisher nicht glaubhaft darlegen, dass der Entscheid für die Massenentlassungen in den gewerkschaftlich gut organisierten Fabriken kein Versuch darstellt, Gewerkschaftsrechte zu unterwandern.
Bisher hat das Top-Management vom Hauptsitz von Triumph International in der Schweiz die direkte Verhandlung mit den Gewerkschaften verweigert, obwohl die Gewerkschaften detaillierte Berichte von Einschränkungen der Gewerkschaftsrechte in den lokalen Tochterfirmen von Triumph in Thailand und den Philippinen lieferten. Nach der Annahme der OECD-Beschwerde wird der Schweizer Kontaktpunkt nun versuchen, die beiden Parteien zur Mediation an einen Tisch zu holen. Wir rufen Triumph International auf, sich ernsthaft und glaubwürdig an dieser Mediation zu beteiligen und auf rasche Lösungen des Konfliktes hinzuarbeiten.
Im Dezember 2009 haben Gewerkschaftsvertreter eine Beschwerde gegen Triumph International eingereicht, da die Firma die Massenentlassungen ohne Einbezug der Gewerkschaften umgesetzt und keinen Sozialplan mit ihnen ausgehandelt hat. Der Konzern verstösst damit gegen die OECD-Leitsätze und gegen die ILO-Konvention 158 und konnte bisher nicht glaubhaft darlegen, dass der Entscheid für die Massenentlassungen in den gewerkschaftlich gut organisierten Fabriken kein Versuch darstellt, Gewerkschaftsrechte zu unterwandern.
Bisher hat das Top-Management vom Hauptsitz von Triumph International in der Schweiz die direkte Verhandlung mit den Gewerkschaften verweigert, obwohl die Gewerkschaften detaillierte Berichte von Einschränkungen der Gewerkschaftsrechte in den lokalen Tochterfirmen von Triumph in Thailand und den Philippinen lieferten. Nach der Annahme der OECD-Beschwerde wird der Schweizer Kontaktpunkt nun versuchen, die beiden Parteien zur Mediation an einen Tisch zu holen. Wir rufen Triumph International auf, sich ernsthaft und glaubwürdig an dieser Mediation zu beteiligen und auf rasche Lösungen des Konfliktes hinzuarbeiten.




