Das Auswahlverfahren der ExpertInnen-Jury
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Ablauf

Die Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace rufen weltweit zur Nominierung sozial oder ökologisch verantwortungsloser Firmen auf. Sie prüfen alle eingegangenen Vorschläge und legen sie einer Fachjury vor. Diese wählt in jeder Kategorie die jeweils drei schlimmsten Fälle.

Wenn es eine Bewerbung auf diese Shortlist schafft, kontaktieren wir die Nominierenden Mitte Oktober und erstellen mit diesen gemeinsam ein fundiertes Dossier. Darauf basierend ermittelt die Jury dann Mitte November die Preisträger, welche am 27. Januar 2010, dem Eröffnungstag des WEF, im Rahmen einer prominent besetzten Verleihungszeremonie in Davos gebührend in Szene gesetzt werden.

An einer internationalen Medienkonferenz Mitte Januar 2010 werden die neun Shortlist-Fälle präsentiert und zugleich auf dieser Webseite publiziert. Die Organisationen, deren Nomination in einer der drei Kategorien das Rennen macht, nehmen kostenlos als Laudatoren am Gegenevent zum WEF in Davos teil.

Kriterien

Bei der Bewertung der Nominationen spielen folgende Faktoren die Hauptrolle:

  • Stichhaltigkeit und Substanz der Vorwürfe, sowie die Glaubwürdigkeit der nominierenden Organisation oder Einzelperson
  • Tragweite und Relevanz der monierten Vergehen
  • Attraktivität für die Medien unter Berücksichtigung der Faktoren Überraschung, Prominenz, Skandalpotential und Nähe

Jury

Die sechsköpfige Fachjury setzt sich aus jeweils drei Vertretern von Greenpeace und EvB zusammen. Sie trifft sich zwei Mal, erst zur Zusammenstellung der Shortlist und dann zur Siegerkür.