Entsorgung
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(c) Clerici

Europa ist mit der steigenden Elektroschrottflut überfordert, weil so viele Handys gekauft und nach kurzer Zeit durch neuere ersetzt werden.

Viele europäische Länder exportieren ihr Müllproblem deshalb nach China oder Indien. Weltweit werden 80 Prozent des Elektroschrotts in den Fernen Osten exportiert. Dort nehmen Arbeiterinnen und Arbeiter die alten Geräte auf offener Strasse oder in Hinterhöfen auseinander, um Metalle und Kunststoffe zurückzugewinnen. Dafür verbrennen sie die Kabelisolationen, um das Kupfer freizulegen, oder erhitzen die Leiterplatten über offenen Feuern, um Gold zu gewinnen.

Dabei entstehen für die Menschen gefährliche Dämpfe. Die noch ungelösten Gesundheits- und Umweltprobleme sollten schon bei der Herstellung der Handys berücksichtigt werden. Wenigstens kann man in der Schweiz in jedem Swisscom-Geschäft alte Handys abgeben. Dort werden sie entweder auseinandergenommen und rezykliert oder, bei gutem Zustand, günstig in südliche Länder verkauft, wo sie noch einige Jahre gebraucht werden können.


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