Produktionsbedingungen
Handys erleichtern unser Leben. Heutzutage können wir mit einem einzigen tragbaren, hosentaschengrossen Gerät telefonieren, fotografieren, Musik hören, spielen, im Internet surfen, E-Mails schreiben und noch einiges mehr.
Die Menschen aber, die unsere Handys herstellen, haben diese Möglichkeiten nicht. Weltweit beteiligen sich unzählige Akteure an der Entwicklung und Herstellung eines Handys. Mehr als die Hälfte der Mobiltelefone werden in China hergestellt. Weitere 10 Prozent werden in den Philippinen zusammengesetzt. Das führt in den einzelnen Ländern zwar zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, einem Technologietransfer und mehr Einkommen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter profitieren davon aber nicht. Ihr Arbeitsalltag ist von Unterdrückung und Rechtlosigkeit geprägt.
So leben sie unter dauernder Überwachung, in engen Schlafsälen mit 8 bis 15 Betten, einer Duschgelegenheit pro Etage und ohne einen persönlichen Schrank oder Aufenthaltsraum. In den Produktionsfabriken von Nokia, Apple, Motorola oder Sony Ericsson müssen die Arbeiterinnen und Arbeiter teilweise bis zu sechzehn Stunden pro Tag arbeiten.
In den Philippinen beträgt der Mindestlohn 180 Franken. Die Lebenskosten für eine Durchschnittsfamilie betragen jedoch 480 Franken. Um über die Runden zu kommen, sind die Frauen und Männer auf Prämien wie die Auszahlung von Überstunden angewiesen. Aber viele Zulieferbetriebe der Handyindustrie wenden hierbei eine illegale Praxis an.
So zählen sie Überstunden wie normale Stunden, oder die Fabriken bezahlen dafür viel weniger, als das chinesische Gesetz vorschreibt. Durch Bussen, elche die Angestellten für Fehler bekommen oder wenn sie einschlafen bei der Arbeit, verringert sich der Lohn weiter. Weil es in China und den Philippinen keine richtigen Gewerkschaften gibt, können sich die Arbeiterinnen und Arbeiter auch nicht richtig organisieren und schützen. Auch die Behörden unternehmen nichts gegen die zu tiefen Löhne, weil sie Angst haben, dass die Firmen sonst abziehen.
Die Menschen aber, die unsere Handys herstellen, haben diese Möglichkeiten nicht. Weltweit beteiligen sich unzählige Akteure an der Entwicklung und Herstellung eines Handys. Mehr als die Hälfte der Mobiltelefone werden in China hergestellt. Weitere 10 Prozent werden in den Philippinen zusammengesetzt. Das führt in den einzelnen Ländern zwar zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, einem Technologietransfer und mehr Einkommen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter profitieren davon aber nicht. Ihr Arbeitsalltag ist von Unterdrückung und Rechtlosigkeit geprägt.
So leben sie unter dauernder Überwachung, in engen Schlafsälen mit 8 bis 15 Betten, einer Duschgelegenheit pro Etage und ohne einen persönlichen Schrank oder Aufenthaltsraum. In den Produktionsfabriken von Nokia, Apple, Motorola oder Sony Ericsson müssen die Arbeiterinnen und Arbeiter teilweise bis zu sechzehn Stunden pro Tag arbeiten.
Existenzlohn?
Mit den Löhnen können die Menschen – trotz der geleisteten Überstunden – kaum überleben. Zwar werden die chinesischen Vorschriften für Mindestlöhne meistens respektiert. Aber während es in der Schweiz möglich ist, mit einem Mindestlohn zu leben, ist das in China nicht der Fall. Zieht man vom chinesischen Mindestlohn nämlich die Kosten für Unterkunft, Essen, Transport und Kleidung ab, bleibt praktisch nichts übrig.In den Philippinen beträgt der Mindestlohn 180 Franken. Die Lebenskosten für eine Durchschnittsfamilie betragen jedoch 480 Franken. Um über die Runden zu kommen, sind die Frauen und Männer auf Prämien wie die Auszahlung von Überstunden angewiesen. Aber viele Zulieferbetriebe der Handyindustrie wenden hierbei eine illegale Praxis an.
So zählen sie Überstunden wie normale Stunden, oder die Fabriken bezahlen dafür viel weniger, als das chinesische Gesetz vorschreibt. Durch Bussen, elche die Angestellten für Fehler bekommen oder wenn sie einschlafen bei der Arbeit, verringert sich der Lohn weiter. Weil es in China und den Philippinen keine richtigen Gewerkschaften gibt, können sich die Arbeiterinnen und Arbeiter auch nicht richtig organisieren und schützen. Auch die Behörden unternehmen nichts gegen die zu tiefen Löhne, weil sie Angst haben, dass die Firmen sonst abziehen.



