Triumph: 3'600 Entlassungen in Thailand und auf den Philippinen
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Proteste in Bangkok vor der Schweizer Botschaft
Mahnwache philippinischer Triumph-Arbeiterinnen gewaltsam geräumt
Am 4. Mai 2010 wurde die Mahnwache der seit Sommer 2009 protestierenden Triumph-Arbeiterinnen gewaltsam aufgelöst. Mehr als 200 Sicherheitskräfte schüchterten die Protestierenden ein, zerstörten Zelte und Protestmaterialien und verletzten mehrere Frauen. Schreiben Sie den Behörden in den Philippinen und unterstützen Sie die Arbeiterinnen der Triumph-Gewerkschaft in ihrem Kampf um ihre Rechte.
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Was bisher geschah: Rückblick auf neun Monate Arbeitskampf gegen Triumph
Fast neun Monate nach den Massenentlassungen der Triumph-ArbeiterInnen in Thailand und den Philippinen hat der schweizerische nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze die Beschwerde gegen Triumph angenommen und wird diese in den folgenden Monaten behandeln. OECD-Leitsätze sind zwar nicht bindend, stehen aber dennoch als breit abgestützte Grundsätze für verantwortungsvolles Wirtschaften von multinationalen Konzernen und beinhalten einen Beschwerdemechanismus bei Verstössen.
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Kreativer Protest mit eigener Unterwäschelinie

In Thailand geht vielen der entlassenden Näherinnen mittlerweile das Geld aus. Einige haben bereits ihre Wohnung verloren und hausen nun im improvisierten Camp im thailändischen Arbeitsministerium. Viele können ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken. Die Frauen lassen sich jedoch nicht unterkriegen. Nach wochenlangen Protesten in Thailand beschlossen sie, ihre eigene Protestunterwäsche zu kreieren.
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OECD-Beschwerde und Protest entlassener Näherinnen vor dem Triumph-Hauptsitz

Eine Gewerkschaftsdelegation aus Thailand und den Philippinen hat im Namen von 3'600 entlassenen Näherinnen beim SECO Beschwerde gegen Triumph eingelegt. Die Aktivistinnen protestierten am 02. Dezember 2009 vor dem Konzernhauptsitz in Zurzach. Sie werfen Triumph vor, die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen verletzt zu haben. Firmenchef Markus Spiesshofer verweigert das direkte Gespräch mit den Betroffenen.
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Friedliche Proteste gegen Massenentlassung führen zu Haftbefehlen

Im Juli 2009 hat Body Fashion Thailand (BFT), eine thailändische Triumph-Tochter, die Hälfte ihrer Belegschaft entlassen. Friedliche Demonstrationen gegen diese Massenentlassung führten am 28. August 2009 zu Haftbefehlen gegen ArbeiterInnen und Gewerkschaftsführerinnen.
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Triumph-Zulieferer entlassen 3'600 ArbeiterInnen

Seit dem Sommer 2008 kämpfen die ArbeiterInnen eines thailändischen Triumph-Zulieferers für ihre Gewerkschaftsrechte. Als Quittung haben nun fast 2'000 von ihnen die Kündigung bekommen. Doch auch in anderen Betrieben in Thailand und auf den Philippinen entlässt der Schweizer Unterwäsche-Konzern Triumph massenhaft. Betroffen sind insgesamt rund 3'600 ArbeiterInnen. Besonderes häufig traf es jene Betriebe, in denen die Mitarbeitenden gut gewerkschaftlich organisiert sind.
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Proteste vor der Schweizer Botschaft in Bangkok

Nach wochenlangen Mahnwachen vor den Fabriken trugen die Gewerkschaften ihren Protest am 24. Juli 2009 vor die Schweizer Botschaften in Bangkok und Manila. Die internationale Clean Clothes Campaign und die Unia werfen dem Schweizer Unterwäsche-Hersteller systematische Einschüchterung der Gewerkschaften vor.
Lesen Sie die Medienmitteilung

Ausbruch eines schwelenden Konflikts

Am 1. August 2008 waren mehr als 2000 ArbeiterInnen bei Body Fashion Thailand (BFT), einer Tochterfirma von Triumph International, in den Streik getreten, nachdem ihre Gewerkschaftspräsidentin Jitra Kotshadej aus fadenscheinigen Gründen entlassen wurde. Trotz internationalem Protest wurde Jitra Kotshadej nicht wieder angestellt. Die Massenentlassungen bei BFT von Juli 2009 haben vor dem Hintergrund dieses Vorfalls einen besonders schalen Beigeschmack.
Lesen Sie die Chronologie


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