Das Projekt
Lageplan des Ilisu-Staudamms am Tigris

(c) Erklärung von Bern
Das Ilisu-Staudammprojekt am Tigris ist Teil des südostanatolischen Bewässerungs- und Energieprojektes (Greater Anatolien Project - GAP), das den Bau von 22 Staudämmen an Euphrat und Tigris vorsieht.
Die Hälfte davon wurde bisher gebaut (Stand April 2008). Das Ilisu-Projekt soll mit einer Leistung von 1200 MW das zweitgrösste Kraftwerk des GAP werden und nur der Stromgewinnung dienen. Laut Angaben der türkischen Regierung sollen damit 2 bis 3 % des türkischen Energieverbrauchs gedeckt werden, wobei der Strom hauptsächlich den westlichen Metropolen zugute kommt.
Die Projektkosten werden auf rund 2 Mrd. Euro veranschlagt, wobei sich die Kosten bis Bauende erfahrungsgemäss verdoppeln. Etwa 1,2 Mrd. Euro davon sind Baukosten, weitere 800 Mio. Euro sind für die Umsiedlung der Bevölkerung und die Verlagerung von Kulturgütern vorgesehen. 500 Millionen Euro kommen von europäischen Banken.
Die türkische Regierung hat laut türkischen Pressemitteilungen Ende Januar 2010 Verträge mit den türkischen Banken Akbank und Garantibank über die gesamte Vorfinanzierung von 1.5 Mrd. Euro des Mega-Staudamms abgeschlossen.
Der Auftraggeber: DSI (Devlet Su DD leri) die türkische Wasser- und Staudammbehörde
Baufirmen: Nurol, Cengiz, Celikler, Temelsu aus der Türkei und Andritz Österreich
Banken: Akbank, Garantibank (Türkei)
a) Lieferverträge mit den Unternehmen:
b) Finanzierung (2007-2009)
Weitere Gelder kommen von den türkischen Geldinstituten «Garantibank» und «Akbank».
c) Beteiligte Regierungen< (2005-2009)/b>
Beteiligt sind Deutschland, Österreich und die Schweiz über ihre Exportrisikoversicherungen:
Diese versichern die Lieferaufträge nationaler Firmen. Die Versicherungen bedurften der Genehmigung der jeweiligen Regierungen.
Die versicherten Summen:
Die Hälfte davon wurde bisher gebaut (Stand April 2008). Das Ilisu-Projekt soll mit einer Leistung von 1200 MW das zweitgrösste Kraftwerk des GAP werden und nur der Stromgewinnung dienen. Laut Angaben der türkischen Regierung sollen damit 2 bis 3 % des türkischen Energieverbrauchs gedeckt werden, wobei der Strom hauptsächlich den westlichen Metropolen zugute kommt.
Daten und Zahlen
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Die Projektkosten werden auf rund 2 Mrd. Euro veranschlagt, wobei sich die Kosten bis Bauende erfahrungsgemäss verdoppeln. Etwa 1,2 Mrd. Euro davon sind Baukosten, weitere 800 Mio. Euro sind für die Umsiedlung der Bevölkerung und die Verlagerung von Kulturgütern vorgesehen. 500 Millionen Euro kommen von europäischen Banken.
Projektpartner:
ab 2010 - Die türkische Regierung baut Ilisu mit neuem Baukonsortium und neuer Finanzierung
Die türkische Regierung hat laut türkischen Pressemitteilungen Ende Januar 2010 Verträge mit den türkischen Banken Akbank und Garantibank über die gesamte Vorfinanzierung von 1.5 Mrd. Euro des Mega-Staudamms abgeschlossen.
Der Auftraggeber: DSI (Devlet Su DD leri) die türkische Wasser- und Staudammbehörde
Baufirmen: Nurol, Cengiz, Celikler, Temelsu aus der Türkei und Andritz Österreich
Banken: Akbank, Garantibank (Türkei)
bis 2009 - Die türkische Regierung schloss Verträge mit folgenden Partnern:
a) Lieferverträge mit den Unternehmen:
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b) Finanzierung (2007-2009)
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Weitere Gelder kommen von den türkischen Geldinstituten «Garantibank» und «Akbank».
c) Beteiligte Regierungen< (2005-2009)/b>
Beteiligt sind Deutschland, Österreich und die Schweiz über ihre Exportrisikoversicherungen:
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Diese versichern die Lieferaufträge nationaler Firmen. Die Versicherungen bedurften der Genehmigung der jeweiligen Regierungen.
Die versicherten Summen:
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