Swartzia madagascariensis
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Im September 2000 hat die Erklärung von Bern, gemeinsam mit der Vereinigung der traditionellen Heiler und der CTDA aus Zimbabwe, die Universität Lausanne der Biopiraterie angeklagt.

Ein Lausanner Professor hatte von der Universität in Harare genetische Ressourcen erhalten und danach ohne ihr Wissen und entgegen der Abmachung ein Patent auf ein Medikament gegen Fusspilz auf der Basis von Swartzia madagascariensis (Eisenholzbaum) angemeldet.

Auch der Staat war – wie dies die Biodiversitäts-Konvention verlangt hätte – über den Zugang zu den genetischen Ressourcen nicht informiert. An einer Sitzung mit allen Beteiligten wurde entschieden, den Zugang und die Aufteilung des Nutzens neu zu verhandeln. Aufgrund negativer klinischer Versuche hat die Universität Lausanne das Projekt und das Patent jedoch fallen gelassen.

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