Hintergrundbericht Tianyu
| Hungerlöhne beim Lieferanten Tianyu - SACOM Bericht |
Zürich, 06.12.2007 - «Ich finde, dass ich unter Bedingungen arbeite und Spielwaren für den Export herstelle, die an Sklaverei grenzen. Ich habe nicht mal genug Zeit zum Schlafen. Ich möchte die Fabrik verlassen. Weil mir das Management noch den Lohn der letzten 45 Tage schuldet, ist dies gar nicht so einfach», sagte eine Tianyu-Arbeiterin. |

Gemäss Aussagen der Beschäftigten sieht die Realität bei Tianyu aber völlig anders aus. Am 13. September 2007 waren die Beschäftigten auf die Strasse gegangen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Besonders erbost waren sie, weil ihnen die Löhne zuvor seit 45 Tagen nicht mehr ausbezahlt worden waren. Unter dem Druck der Weihnachts- Lieferaufträge zeigte sich das Management grosszügig und erhöhte die Stundenentschädigungen um 17 Prozent. Trotzdem werden die gesetzlichen Limiten noch massiv verletzt:
Die Zeugenaussagen belegen klar, dass weder der Disney Kodex noch der ICTI-Standard eingehalten werden. Das ICTI-Zertifikat ist also nichts anderes als ein irreführender Persilschein. Mit einem Beschwerde-Mail an Disney kann gegen all diese Missstände protestiert werden.
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Die Zeugenaussagen belegen klar, dass weder der Disney Kodex noch der ICTI-Standard eingehalten werden. Das ICTI-Zertifikat ist also nichts anderes als ein irreführender Persilschein. Mit einem Beschwerde-Mail an Disney kann gegen all diese Missstände protestiert werden.
| Hintergrundbericht Tianyu-Fabrik (0.62 MB) |



