Lass die Sonne rein: Die Energiewende finanzieren
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Eigentlich ist es paradox: Die Abkehr von fossilen Energieträgern, die nötig ist, um das weltweite Klima zu stabilisieren, erfordert gigantische Investitionen in Effizienz- und Energiespartechnologien und in den Aufbau einer kleinräumigen, dezentralen Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien. Dennoch gibt es für Kleinanlegerinnen und Kleinanleger in der Schweiz kaum Möglichkeiten, ihr Geld in konkrete Alternativenergieprojekte anzulegen.

Zwar existieren eine Vielzahl von pionierhaften Firmen, die auf der Suche nach Kapital, häufig Aktienkapital, sind. Mit dem Aufbau von neuen Firmen mit einem wirklich nachhaltigen Geschäftsmodell liesse sich hier am meisten bewegen. Doch das ist klassisches Risikokapital, das heisst, Aktionärinnen und Aktionäre tragen das volle unternehmerische Risiko. Entsprechend gross ist der Aufwand herauszufinden, welche Firmen am ehesten das Potenzial haben, langfristig erfolgreich zu sein. Für Kleinanlegerinnen und Kleinanleger, die für ihre Geldanlage eine hohe Sicherheit erwarten, ist dies keine empfehlenswerte Strategie. Zwei Genossenschaften und eine grössere Firma bieten dennoch die Möglichkeit, Geld risikoärmer in Energieprojekten anzulegen. Allerdings bleibt das Risiko immer noch grösser als bei einem Sparheft, besteht doch die Möglichkeit, dass ein Unternehmen durch Missmanagement oder unvorhergesehene Veränderungen der Märkte in Schieflage gerät.



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