Public Eye Awards 2008
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Greis rappte nicht nur, er war auch Moderator
Globalisierungskritische Proteste haben das Weltwirtschaftsforum aus den Hinterzimmern der Macht ins Rampenlicht der Öffentlichkeit befördert. Knapp zehn Jahre später bemüht sich das WEF nun um eine Rückkehr zum diskreten business as usual. Darauf antworteten die EvB und Pro Natura am 23. Januar vor Ort in Davos mit einer noch prominenter besetzten Gegen-Gala.

An den Public Eye Awards 2008 bezogen unter anderem die Schauspielerin Melanie Winiger, der Rapper Stress und Jung-Nationalrat Bastien Girod Stellung gegen menschen- und umweltverachtendes Konzernverhalten. Ihre Botschaft ist die unsere und lautet: Wir bleiben dran! Am WEF als Mutter aller Lobbyvereine mit Weltverbesserungsanspruch. Und an seinen Mitgliedern, den 1000 weltgrössten Konzernen, mit unserer Forderung nach rechtlich verbindlichen Regeln zur internationalen Unternehmensverantwortung.

Im Gegensatz zum WEF haben wir zudem ernst gemacht mit der Öffnung nach aussen: Bei der vierten Ausgabe unserer berühmt-berüchtigten Preisvergabe konnte jede/r einen scharfen Blick auf miese Firmen werfen und die Stimme erheben. Auf www.publiceye.ch wählten vom 10. -22. Januar kritische Zeitgenossen und –genossinen das unverantwortlichste Unternehmen des Jahres in eine eigens eingerichtete Hall of Shame. Über 12´000 Menschen haben diese Chance genutzt und an der Abstimmung teilgenommen. Den Publikumspreis 2008 hat Areva gewonnen. Diesem Konzern wurde am 23.01.2008 in Davos der Public Eye People's Award verliehen.





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