Zürcher Shopping Guide
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Lokale Alternativen  (13.06.07)
Mehr als nur Swiss Design
Unter «lokale Produktion» gehören nur Angebote, die zu 100 Prozent in der Schweiz produziert werden: Die ganze Linie eines Labels oder einer Kollektion. Unternehmen welche die Produktion auslagern, sollen sich gemäss Forderung der Clean Clothes Campaign von Anfang an einer Verifizierungsstelle anschliessen (siehe: Soziale Arbeitsbedingungen).

Die Schweizer Produktion wurde aufgenommen, weil wir die Verhältnisse bei uns kennen und die hiesigen Arbeitsbedingungen einschätzen können. Obwohl in der Textilindustrie auch in der Schweiz sehr tiefe Löhne bezahlt werden, finden wir hier menschenwürdige Arbeitsbedingungen vor. Zudem sind die Transportwege kurz und effizient. Zahlreiche kleine und junge Labels produzieren im Inland und führen zudem originelle und spezielle Bekleidung in ihrem Angebot.

Dass diese Restriktion sinnvoll war bestätigen jüngste Nachrichten. So wurde im Jahr 2006 ein Fall von ausbeuterischer Kinderarbeit in Portugal bekannt. Am 8. Mai 2007 berichtete 10vor10 über Sweatshops mit 30’000 chinesischen Angestellten in Prato (Toskana, Italien).
Im Stadtplan nicht eingetragen:
Das Luxussegment ist auf diesem Stadtplan ausgeklammert. T-Shirts zu Durchschnittspreisen von über 200 Franken, Hosen über 500 Franken oder Schuhe über 600 Franken haben wir weggelassen (beispielsweise Akris, Basman oder Michèle Egger). Wegen einem Teilsortiment im Ausland wurden die Label Erfolg (Slowakei), Kazu Huggler (Indien), ISA Body Wear (Portugal), Ruth Grüninger (Westeuropa), Stefi Thalmann Schuhe (Italien) und Zimmerli (Deutschland) nicht eingetragen.