Paraquat-Exposition von Arbeitenden in der Landwirtschaft
Bauern und Arbeiterinnen auf Plantagen sind Paraquat-Lösungen grösstenteils über ihre Haut ausgesetzt.
Die Verwendung von manuell betriebenen, auf dem Rücken getragenen Sprühgeräten ('knapsack sprayers') führt zu höheren Expositionen als beim Sprühen mittels Traktoren (vgl. WHO-Empfehlungen zu Pestiziden, PDF). Die Folgen der Anwendung von Paraquat ohne Schutzkleidung, mit undichtem Sprühgerät oder bei einer unvorsichtigen Handhabung können tödlich sein, falls das Sprühen nicht sofort unterbrochen wird. Sprühgeräte dürfen kein Leck aufweisen (an Tank oder am Hebelarm), kontaminierte Kleidung muss sofort entfernt werden und kontaminierte Haut unter fliessendem Wasser gewaschen werden.
Obwohl diese Massnahmen einleuchtend sind, werden sie in der Praxis allzu oft nicht umgesetzt. Die Gründe hierfür sind ein häufig mangelhafter Zustand des Sprühgeräts, Mangel an sanitären Einrichtungen in ländlichen Gebieten, Unkenntnis von Gesundheitsrisiken bei den Arbeitenden oder Druck am Arbeitsplatz. Die Exposition der Arbeitenden während des Sprühens von Paraquat ist mit beträchtlichen akuten und chronischen Gesundheitsrisiken verbunden, die selbst bei sorgfältiger Handhabung und Gebrauch von Schutzkleidung nur bis auf ein gewisses Mass reduziert werden können.
Vor allem in den Ländern des Südens trägt eine grosse Zahl von Arbeitenden keine Schutzkleidung, da diese zu teuer ist und die Feldarbeit in tropischem Klima zusätzlich erschwert.
Die Exposition gegenüber Pestiziden im Feld lässt sich mit am Körper befestigten Wattebäuschen messen. Im Folgenden werden einige Studien zusammengefasst.
01.01.05 Pesticide use and dermal exposures and effects Die Verwendung von manuell betriebenen, auf dem Rücken getragenen Sprühgeräten ('knapsack sprayers') führt zu höheren Expositionen als beim Sprühen mittels Traktoren (vgl. WHO-Empfehlungen zu Pestiziden, PDF). Die Folgen der Anwendung von Paraquat ohne Schutzkleidung, mit undichtem Sprühgerät oder bei einer unvorsichtigen Handhabung können tödlich sein, falls das Sprühen nicht sofort unterbrochen wird. Sprühgeräte dürfen kein Leck aufweisen (an Tank oder am Hebelarm), kontaminierte Kleidung muss sofort entfernt werden und kontaminierte Haut unter fliessendem Wasser gewaschen werden.
Obwohl diese Massnahmen einleuchtend sind, werden sie in der Praxis allzu oft nicht umgesetzt. Die Gründe hierfür sind ein häufig mangelhafter Zustand des Sprühgeräts, Mangel an sanitären Einrichtungen in ländlichen Gebieten, Unkenntnis von Gesundheitsrisiken bei den Arbeitenden oder Druck am Arbeitsplatz. Die Exposition der Arbeitenden während des Sprühens von Paraquat ist mit beträchtlichen akuten und chronischen Gesundheitsrisiken verbunden, die selbst bei sorgfältiger Handhabung und Gebrauch von Schutzkleidung nur bis auf ein gewisses Mass reduziert werden können.
Vor allem in den Ländern des Südens trägt eine grosse Zahl von Arbeitenden keine Schutzkleidung, da diese zu teuer ist und die Feldarbeit in tropischem Klima zusätzlich erschwert.
Die Exposition gegenüber Pestiziden im Feld lässt sich mit am Körper befestigten Wattebäuschen messen. Im Folgenden werden einige Studien zusammengefasst.
01.01.05 Determinants of dermal exposure
01.09.04 Data of 123 farmers in Chainat, Thailand
01.01.04 Use of personal protective equipment
01.01.97 Reregistration Eligibility Decision
01.01.96 Paraquat exposure of knapsack applicators



