Panel 23.1.04: Equator Principles...
Die «Equator Principles» zwischen Imagepolitur und Unternehmensverantwortung
Im Juni 2003 reagierte eine Gruppe von Grossbanken auf den jahrelangen Druck von Nicht-Regierungsorganisationen, in dem sie die sogenannten „Equator Principles“ unterzeichneten. Damit verpflichteten sie sich, die Umwelt- und Sozialrichtlinien der Weltbank-Gruppe einzuhalten. NGO's begrüssen diesen ersten Schritt in Richtung einer sozial- und ökologisch verträglichen Investitionspolitik der Grossbanken. Allerdings haben gerade dieser Tage eine Reihe von Equator-Banken beschlossen, die hoch umstrittene Pipeline von Baku in Aserbaidschan nach Ceyhan in der Türkei zu finanzieren. Führen die „Equator Principles“ zu wirklichen Veränderungen? Sind sie ausreichend, um zerstörerische Investitionsprojekte zu verhindern sowie sozialverträgliche und umweltschonende zu fördern?
Es diskutierten Andreas Missbach, Erklärung von Bern, Schweiz; Michelle Chan-Fishel, Friends of the Earth USA; Andrea Baranes, Campagna per la Riforma della Banca Mondiale, Italien; Moderation: Johan Frijns, Koordinator, BankTrack Netzwerk, Niederlande
Andreas Missbach, Erklärung von Bern
Michelle Chan-Fishel, FoE US
Andreas Baranes, Campagna per la Riforma della Banca Mondiale, Italy
Johan Frijns, Coordinator Bank Track Network, Netherlands