Cover Saatgut Dokumentation
    
Saatgut - Bedrohte Vielfalt im Spannungsfeld der Interessen
Die Vielfalt der Nutzpflanzen und der Pflanzensorten ist unsere Lebensversicherung. Sie ist die Basis, die unsere Ernährung auch in der Zukunft sicherstellt.
ProSpecieRara und die EvB zeigen auf, wie es um diese Vielfalt steht, was wir konkret tun, um diese zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Wir richten den Blick auf die Rahmenbedingungen, auf Saatgutrecht und Patente. Diese müssen so gestaltet werden, dass die Vielfalt erhalten werden und der langfristigen Ernährungssicherung dienen kann.
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Abbau in Sambia
    
Lausanner Rohstoffgipfel thematisiert erstmals globales Transparenzproblem und Schweizer Standortpolitik
Am dritten „Global Commodities Summit“ wirbt Staatssekretär Yves Rossier heute vor versammelter Branchenprominenz für den unterregulierten Rohstoffplatz Schweiz. Im Gepäck hat der Burkhalter-Vertraute den aktuellen „Anti-Aktionsplan“ (The Independent) des Bundesrats, aber keine politischen Antworten auf die sich häufenden Schweizer Firmenskandale. Die EvB tritt auch in der Höhle des Löwen für mehr Finanztransparenz und Sorgfaltspflichten ein.
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Sambia
    
Neues „Rohstoffberichtli“ beharrt auf Freiwilligkeitsprinzip und Business as usual
Ein Jahr nach seinem „Grundlagenbericht Rohstoffe“ hat der Bundesrat heute über den Stand der Umsetzung seiner 17 darin gemachten Empfehlungen informiert. Diese waren bereits ungenügend und da seither auch nicht viel gelaufen, hat die Bundesverwaltung ihr politisches Tagesgeschäft für ihren dünnen Rechenschaftsbericht wo immer möglich in „rohstoffrelevant“ umgedeutet. Dazu gehört auch die Diskussion im Rahmen einer „Multistakeholder-Initiative“, die von den beteiligten NGOs abgebrochen wurden, weil sie die Grundvoraussetzungen für einen solchen Prozess nicht gegeben sehen.
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Warnsignal Gunvor: Gefährliche Seilschaften auf dem Schweizer Rohstoffhandelsplatz
Am 21. März hat das US-Finanzministerium den Gründer und Miteigentümer des Genfer Ölhändlers Gunvor, Gennadi Timtschenko, auf die Sanktionsliste von „Putins Freunden“ gesetzt. Gemäss der Behörde hat der russische Präsident „in Gunvor investiert und könnte Zugang zu den Geldmitteln des Unternehmens haben“. Viele der weltweit führenden, aber privat gehaltenen Schweizer Rohstoffhandelsfirmen sind eng verbandelt mit „politisch exponierten Personen“ (PEP) oder deren Entourage – und auch deshalb ein Reputationsrisiko für den unterregulierten Sitzstaat ihrer Konzerne.
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Visual Glückskekse Ständerat
    
Ignorierte Glückskekse: Auch Ständerat foutiert sich um Menschenrechte im China-Abkommen
Heute Morgen hat die China-Plattform im Ständerat Glückskekse verteilt. Die darin eingebackenen Sprüche erinnerten dessen Mitglieder daran, dass Freihandel nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen darf. Zur grossen Enttäuschung der NGO-Allianz setzte sich aber auch die kleine Kammer über die klare Forderung der Bevölkerung hinweg und ratifizierte das Freihandelsabkommen mit China, obwohl das Wort Menschenrechte darin nicht einmal vorkommt.
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Tabletten
    
Roche-GV: Die EvB verlangt mehr Ethik und Transparenz
Die Erklärung von Bern wendete sich im Rahmen der Generalversammlung des Basler Pharma-Giganten Roche an die AktionärInnen und das Management und verurteilt die ethischen Verletzungen bei Medikamenten-Tests in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zudem fordert die EvB von Roche mehr Transparenz und einen bedingungslosen, öffentlichen Zugang zu allen vollständigen Berichten. Dazu gehören auch die anonymisierten Patientendaten.
 Lesen Sie die Rede von Patrick Durisch, Leiter Fachbereich Gesundheit der EvB


Nagoya-Protokoll
    
Schweizer Wirtschaftslobby verwässert Nagoya-Abkommen
Auf Druck der Pharma- und der Saatgutkonzerne hat der Nationalrat heute grosse Löcher in das Gesetz zur Umsetzung des internationalen Nagoya-Protokolls geschlagen. Im Gegensatz zu anderen Ländern, soll in der Schweiz für eine Reihe genetischer Ressourcen keine Sorgfaltsflicht bei deren Nutzung gelten. Es liegt nun am Ständerat dieses Eigentor für den Forschungsstandort zu korrigieren.
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Pillen und Tabletten
    
Novartis-GV: Die EvB bemängelt unethische klinische Versuche
Anlässlich der Novartis-Generalversammlung am 25. Februar in Basel sprach die Erklärung von Bern das Management und die AktionärInnen auf die ethischen Mängel von Medikamenten-Tests in Entwicklungs- und Schwellenländern an. Die EvB verlangt von Novartis mehr Transparenz durch die Veröffentlichung von Berichten zu den klinischen Versuchen.
 Lesen Sie die Rede von Patrick Durisch


Fabrikarbeiter fordern Entschädigung
    
Entschädigung der Rana Plaza-Opfer: Modefirmen müssen endlich zahlen!
Zehn Monate nach dem schwersten Unglück in der Geschichte der Textilbranche warten die Betroffenen in Bangladesch immer noch auf finanzielle Kompensation. Alle dort produzierenden Firmen, darunter viele Schweizer, müssen sich an dem dafür eingerichteten Entschädigungsfonds beteiligen. Dazu haben sie ab heute exakt zwei Monate Zeit.
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Titelblatt Positionspapier Automatic For The People
    
OECD-Bericht: Automatischer Informationsaustausch nicht nur für reiche Länder!
Die OECD veröffentlichte heute ein Musterabkommen für den automatischen Informationsaustausch. Ihr Vorschlag schliesst die Entwicklungsländer vom neuen Standard aus. Alliance Sud und die Erklärung von Bern fordern den Bundesrat auf, über den OECD-Entwurf hinauszugehen: Die Schweiz soll ärmeren Ländern den automatischen Informationsaustausch anbieten, ohne auf Gegenrecht zu pochen.
 Hier erhalten Sie mehr Infos


Free Pepper Logo
    
„Free Pepper!“ Europaweiter Widerstand gegen Syngentas Patentpolitik
Heute haben 34 Bauern-, Züchter- Umwelt- und Entwicklungsorganisationen* aus 27 Ländern beim Europäischen Patentamt Einspruch gegen ein Peperoni-Patent von Syngenta erhoben. Der Basler Agrokonzern lässt damit eine Insektenresistenz schützen, die er von einer wilden Peperoni kopiert hat. Bei der Übergabeaktion in München wurde ein mit feurigen Argumenten gewürztes Paprikagulasch gereicht.
 Mehr Infos zur Kampagne


Public Eye 2014 Visual
    
Die Würfel sind gefallen: Über 280‘000 Stimmen an den Public Eye Awards 2014
Insgesamt nahmen dieses Jahr über 280'000 Menschen am Public Eye-Voting teil. Mehr als 80‘000 Menschen stimmten dabei für Gazprom, das weltweit grösste Erdgasförderunternehmen. Die Pläne des Unternehmens, im Dezember 2013 das erste arktische Öl zu fördern, stehen aufgrund der schwerwiegenden Umweltrisiken in der Kritik und sind der Grund für diese ‚Auszeichnung‘. Den Jury-Preis erhält der Textilriese GAP zugesprochen. Er weigert sich bis heute, das rechtlich verbindliche Gebäudesicherheitsabkommen zu unterzeichnen.
 Zu den Gewinnern, Nominierten und der Medienmitteilung


Transparenz? Für den Bundesrat kein Thema
    
EvB-Position zur Bundesrats-Antwort auf Marina Carobbios Interpellation
Der Bundesrat antwortete im Dezember 2013 auf die Interpellation der Nationalrätin Marina Carobbio « In der Schweiz sollen nur einwandfrei getestete Medikamente auf den Markt kommen ». Die Erklärung von Bern (EvB) ist enttäuscht von der Antwort des Bundesrats. Der Bundesrat leugnet, dass die von der EvB identifizierten Lücken bestehen, insbesondere in Bezug auf Swissmedic und ihrer Pflicht, internationale ethische Standards zu respektieren.
 Lesen Sie das Positionspapier dazu (fr)


fahnen china schweiz
    
China-Abkommen: Schweizer Parlament ignoriert Menschenrechtsanliegen der Bevölkerung
Mit einem Online-„Donnerschlag“, der auf Facebook und Twitter über 250‘000 Personen erreichte, rief die China-Plattform die Mitglieder des Nationalrats gestern dazu auf, im Freihandelsabkommen mit China die Menschenrechte zu berücksichtigen. Obwohl laut einer repräsentativen gfs-Studie 3 von 4 Personen dieses Anliegen teilen, hat die grosse Parlamentskammer eine Nachverhandlung des Abkommens abgelehnt. Eine Exklusivauswertung zeigt, dass dabei 63 ParlamentarierInnen wortbrüchig geworden sind, darunter Doris Fiala (FDP), Alexander Tschäppät (SP) und Christophe Darbellay (CVP).
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Alt-BR Merz lacht
    
Kein Witz: Menschenrechte fehlen im Freihandelsabkommen mit China
Die Online-Wahlhilfe „Smartvote“ befragte vor den Wahlen 2011 NationalratskandidatInnen u.a. zu Menschenrechtsfragen. Knapp drei Viertel des dann gewählten Nationalrats befürwortete damals die stärkere Beachtung von Menschenrechten in Freihandelsabkommen. Zwischenzeitlich wurde das Freihandelsabkommen mit China auf den Weg gebracht, in dem Menschenrechte jedoch unerwähnt bleiben. Die neue Kampagne der EvB und der China-Plattform möchte den Nationalrat an sein Wahlversprechen erinnern.
 Unterstützen Sie die Kampagne


Public Eye 2014
    
Voting der Public Eye Awards 2014 gestartet
Das Voting der Public Eye Awards 2014 ist am 26.11. gestartet. Nominiert sind u.a. die FIFA, Syngenta/Bayer/BASF, Glencore Xstrata und GAP. Das Voting des People's Awards läuft bis zum 22. Januar 2014. Stimmen Sie ab und erzählen Sie auch Ihren FreundInnen und Ihrer Familie davon!
 Zur Voting-Website


Bilder von der Ballonaktion zu den
    
Ballonbotschaft an Berset: Über 13‘000 Unterschriften gegen unethische Medikamentenversuche
In der Bevölkerung hat das „Berseticum forte“ der EvB bereits Wirkung gezeigt. 13‘017 BürgerInnen haben Gesundheitsminister Alain Berset aufgefordert, der Zulassungsbehörde Swissmedic strengere und verbindlichere Kontrollen bei klinischen Medikamententests vorzuschreiben. Bei der heutigen Übergabe des Petitionspakets wurden Berset-Ballons in den Himmel geschickt mit der Botschaft: Es braucht mehr als fromme politische Wünsche, damit Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht mehr Versuchskaninchen der Pharmakonzerne werden.
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Cover Fallstudie Nigeria
    
EvB-Report löst parlamentarische Untersuchung in Nigeria aus
Am 12.11. beschloss das nigerianische RepräsentantInnenhaus die sofortige Untersuchung eines Grossbetrugs, in den die staatliche Ölgesellschaft NNPC und nigerianische Importeure in Absprache mit Schweizer Ölhändlern verwickelt sind. Dabei gingen dem rohstoffreichen Staat fast 7 Milliarden Dollar verloren. Der politische Entscheid folgt eine Woche nach Veröffentlichung der Studie „Dunkle Geschäfte, dreckige Gewinne“ über Schweizer Rohstoffhändler in Nigeria.
 Zur Fallstudie


Cover Handy-Doku 2013
    
Neue Dokumentation «Mobiltelefone: Smarte Telefone, schmutziges Geschäft»
Handys sind fester Bestandteil unseres Alltages, doch die Herstellung dieser Geräte ist höchst problematisch: Vom Abbau der kostbaren Metalle, die im Handy enthalten sind, über das Zusammensetzen der Geräte bis zu ihrer Entsorgung sind Menschenrechtsverletzungen, gesundheitliche Beeinträchtigungen und Umweltschäden an der Tagesordnung. Die neue EvB-Dokumentation beleuchtet die gesamte Lieferkette und zeigt auf, wo Veränderungen beginnen müssen.
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Betroffene des Fabrikeinsturzs
    
Ein halbes Jahr danach: Rana Plaza-Opfer warten weiter auf Entschädigung
Sechs Monate nach Einsturz des Rana Plaza-Gebäudes und elf Monate nach dem tödlichen Feuer in der Tazreen-Fabrik warten die Opfer und ihre Familien in Bangladesch noch immer auf finanzielle Kompensation. 1244 Tote und über 2500 Verletzte lautet die Schreckensbilanz der beiden Unglücke. Ein neuer Bericht dokumentiert die skandalöse Zögerlichkeit der betroffenen Modekonzerne und fordert umgehende und vollumfängliche Entschädigungen.
 Zu Hintergrund und Bericht


fahnen china schweiz
    
Freihandel mit China:Nationalratskommission erteilt Menschenrechten eine Abfuhr
Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats hat kürzlich die Annahme des Freihandelsabkommens mit China empfohlen. Damit akzeptiert sie Rückschritte in der Schweizer Menschenrechtspolitik zu Gunsten von kurzsichtigen wirtschaftlichen Interessen. Nachhaltiger Handel braucht dringend verbindliche Spielregeln im Bereich Arbeits- und Menschenrechte.
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Beny Steinmetz
    
Korruption in Guinea, Untersuchung in Genf: Die Steinmetz-Gruppe am Pranger
Alle Schlüsselpersonen der Beny Steinmetz-Bergbaugruppe (BSG), gegen die wegen Korruption beim Erwerb von Schürfrechten in Guinea ermittelt wird, wohnen am Genfer See oder im benachbarten Frankreich. Firmengründer Steinmetz ist am 18.10.2013 erstmals in dieser Sache von der Staatsanwaltschaft Genf vernommen worden. Recherchen der Erklärung von Bern zeigen derweil ein äusserst undurchsichtiges Firmengeflecht, das der israelische Milliardär von Genf aus dirigiert. Diese für aus der Schweiz operierende Rohstoffkonzerne exemplarische Komplexität dient zwei Zielen: sich der juristischen Verantwortung wie auch dem Zugriff des Fiskus zu entziehen.
 Zum Hintergrund & Organigramm


ThunGruppe
    
Banken anerkennen endlich Relevanz der Menschenrechte für ihr Kerngeschäft
Eine informelle Gruppe von sieben internationalen Banken (Thun Group), darunter die Credit Suisse und die UBS, haben heute ein Diskussionspapier zur Umsetzung der UNO-Prinzipien zu Unternehmen und Menschenrechten im Bankgeschäft vorgestellt. Die Erklärung von Bern (EvB) begrüsst, dass sie damit erstmals die Relevanz der Menschenrechte für ihr Kerngeschäft anerkennen und die deshalb nötigen Anpassungen ihrer Prozesse prüfen. Die Umsetzung der neuen Erkenntnisse und die Berichterstattung darüber stehen aber noch aus.
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cover unterrichtsmaterialien
    
Mode– ein globales Geschäft: Das EvB-Lehrmittel gegen „Fashion Victims“
Am Beispiel der Modeindustrie lassen sich globale wirtschaftliche, politische und zivilgesellschaftliche Zusammenhänge exemplarisch aufzeigen. Mit zahlreichen Arbeitsblättern, Kurzfilmen und didaktischen Umsetzungsideen wird das Thema für SchülerInnen der 5.-9. Klasse zugänglich gemacht. Arbeits- und Menschenrechte, Fragen rund um Armut, sowie die Handlungsoptionen von Konsumierenden und die Wirkung von Werbung sind dabei wichtige Aspekte.
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Gesundheitsminister Alain Berset
    
Klinische Versuche: EvB fordert ethische Kontrollen
Die klinischen Versuche von Pharmakonzernen wie Roche und Novartis verstossen häufig gegen ethische Minimalstandards: Das zeigen Recherchen der Erklärung von Bern (EvB) in vier Schwellen- und Entwicklungsländern wie auch der Schweiz. Die von Swissmedic durchgeführten Kontrollen gewährleisten nicht, dass für den Schweizer Markt zugelassene Medikamente unter vertretbaren Bedingungen getestet wurden. In unserer Kampagne fordern wir von Gesundheitsminister Alain Berset konkrete Massnahmen zur schnellen Verbesserung dieses Missstands.
 Zur Medienmitteilung


Opfer fordern Entschädigung
    
Bangladeschische ArbeiterInnen warten weiter auf Entschädigungszahlungen
Am 11. und 12. September fanden in Genf Entschädigungsverhand-lungen zu den Fabriktragödien in Bangladesch statt. Die enttäuschende Bilanz: gerade mal 9 von den 29 eingeladenen Brands sind zu den Verhandlungen zu Rana Plaza aufgetaucht – bei den Verhandlungen zur Tragödie in der Tazreen-Fabrik waren es sogar nur 2 von 12 Unternehmen, die mit ihrer Teilnahme Verantwortungsbereitschaft zeigten. Und auch diese haben sich nicht zu konkreten Zusagen bewegen lassen.
 Zur Pressemitteilung der internationalen Clean Clothes Campaign


Cahora Bassa-Damm in Mosambik
    
Wer profitiert von Grossprojekten in Afrika?
Diesen und anderen Fragen geht die EvB in ihrem Diskussionspapier nach. Wir nehmen die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) und das Programm für Infrastrukturentwicklung in Afrika (PIDA) genauer unter die Lupe und untersuchen, wer die treibende Kraft hinter grossangelegten Infrastrukturprojekten auf dem afrikanischen Kontinent ist.
 Lesen Sie unser Diskussionspapier (engl.)


Sandstrahlen
    
Bericht: Sandstrahlen als Gesundheitsrisiko in Chinas Jeansindustrie
Eine neue Recherche zeigt auf, dass zwischen 2009 und 2012 zwar insgesamt weniger gesandstrahlt wurde, diese extrem gesundheitsschädliche «Veredelungs-»-Technik aber trotz Verboten von Markenfirmen noch immer sehr verbreitet ist. Untersucht wurden sechs Fabriken in China, wobei zwei Fabriken zu den ganz grossen chinesischen Kleiderfabrikanten mit insgesamt mehreren tausend Angestellten gehören. Die untersuchten Fabriken produzieren u.a. für bekannte Marken wie Lee, Levis, H&M, Hollister, Old Navy, Wrangler, Jack&Jones, Only und Vero Moda.
 Zum Bericht


Protestaktion für Menschenrechte im China-FHA
    
Analyse des China-Abkommens: Menschenrechte auf dem Abstellgleis
Die China-Plattform hat den am 6. Juli unterzeichneten und veröffentlichten Text des Freihandelsabkommens Schweiz-China einer kritischen Analyse unterzogen. Sie hat den Fokus auf Menschen- und Arbeitsrechte gerichtet und ist bitter enttäuscht über die mutlose Haltung des Bundesrates, der es nicht einmal gewagt hat, das Wort Menschenrechte im Abkommen zu erwähnen. Jetzt ist das Parlament gefordert.
 Zur Analyse


Nagoya-Prokoll
    
Legalisiert die EU bald Biopiraterie?
Die Erklärung von Bern und Natural Justice kritisieren in einer Stellungnahme den Verordnungs-Entwurf der Europäischen Kommission zur Implementierung des Nagoya-Protokolls in der EU. Da eine wesentliche Anzahl genetischer Ressourcen nicht in den Geltungsbereich der Verordnung fallen, wird das Hauptziel des Nagoya-Protokolls verfehlt: die ausgewogene und nachhaltige Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen und des assoziierten traditionellen Wissens.
 Hier erfahren Sie mehr


Bundeshaus
    
Automatischer Informationsaustausch: historischer Entscheid des Bundesrates
Wofür sich die Erklärung von Bern schon vor zwölf Jahren einsetzte, dagegen wehrt sich nun auch der Bundesrat nicht mehr: den automatischen Informationsaustausch. Am 14.06.2013 kündigte er seine Bereitschaft an, einen solchen Standard einzuführen - allerdings nur, wenn andere diesen Schritt vor ihm gehen. Damit wäre die Frage, welche die EvB schon 2001 stellte - „Will die Schweiz einmal mehr warten, bis sie von aussen unter Druck gesetzt wird?“ - beantwortet. Mehr über das sichere Gespür der EvB und die Rückzugsgefechte des Schweizer Bankgeheimnisses in der aktuellen EvB-Steuerbeilage.
 Zum EvB-Kommentar


Bundesrätin Sommaruga
    
Bundesrätin Sommaruga kündigt Transparenzvorlage für Schweizer Rohstoffsektor an
Am Vorabend der Verabschiedung neuer EU-Transparenzregeln für Rohstoffunternehmen hat auch die Schweiz den nächsten politischen Schritt gemacht. Wie der Entscheid des Nationalrats zeigt, herrscht inzwischen breiter Konsens, dass auch der Rohstoffplatz Schweiz verbindliche Transparenz-Standards braucht.
 Zur Medienmitteilung


WTO-Logo
    
Schweiz: eigene Interessen vor Recht der ärmsten Länder auf Entwicklung
In der Woche vom 10. Juni 2013 befindet der TRIPS-Rat der Welthandelsorganisation (WTO) darüber, ob und wie lange die “Least Development Countries“ (LDC) die WTO-Anforderungen zum geistigen Eigentum nicht umsetzen müssen. Obwohl der LDC-Antrag auf unbefristete Befreiung rechtlich wie moralisch legitim ist, hat ihn die Schweiz abgelehnt. Die Erklärung von Bern (EvB) verurteilt diese Missachtung des Rechts auf Entwicklung.
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WTO-Brettspiel
    
Beliebtes WTO-Spiel: Zweite Auflage steht zum Verkauf bereit
Zweifellos ein schöner Erfolg: Ein Jahr nach der Lancierung ist das Brettspiel "GrosseKleineWelt", entwickelt von der EvB und Alliance Sud, bereits vergriffen. Um die weiterhin rege Nachfage bedienen zu können, steht deshalb seit Mai 2013 die zweite Auflage zum Verkauf bereit. Das vom Verein Jugend und Wirtschaft mit der "Goldenen Schiefertafel" ausgezeichnete Spiel ermöglicht Jung und Alt, sich auf spielerische Weise mit multilateraler Handelspolitik auseinanderzusetzen.
 Bestellen Sie ein Exemplar der Neuauflage


Opfer der Fabriktragödie in Bangladesch
    
Todesfalle Textilfabrik: 1'241 ArbeiterInnen für Mode gestorben
Am 24.5.2013, genau sechs Monate nach dem tragischen Brand der Tazreen-Fabrik und einen Monat nach dem Fabrikeinsturz in Savar, gedenken AktivistInnen weltweit der Opfer. Sie fordern, dass die Firmen, die in den betroffenen Fabriken produzieren liessen, zusammen mit der bangladeschischen Regierung, Fabrikbesitzern und der bangladeschischen Unternehmensvereinigung (BGMEA) für die Entschädigung der Opfer aufkommen. Unterstützen Sie die Forderungen und unterzeichnen Sie die Petition der internationalen Clean Clothes Campaign.
 Fordern Sie die Modefirmen dazu auf, die Opfer zu entschädigen


EITI logo
    
Neuer globaler Rohstoff-Standard beschleunigt Transparenz-Trend
Die globaleTransparenzbewegung gewinnt weiter an Fahrt. So umfasst die heute in Sydney unterzeichnete Reform der „Extractive Industries Transparency Initiative“ (EITI) neben Zahlungsströmen aus der Rohstoffförderung auch den staatlichen Verkauf von Rohstoffen an Handelsfirmen sowie Förderverträge und Lizenzvergaben. Die Schweiz als grösster Rohstoffhandelsplatz der Welt wird nachziehen müssen.
 Zur Medienmitteilung


eveline widmer-schlumpf
    
Neue Lizenz zur Steuervermeidung im Schattenboxen mit der EU
Ein zentrales Element der Ende letzter Woche von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf vorgestellten Massnahmen zur Entschärfung des Konflikts mit der EU um die Unternehmensbesteuerung sind „Lizenzboxen“. Werden diese aber nicht klar genug eingeschränkt, sind sie erneut eine Einladung zur Gewinnverschiebung und aggressiven Steuervermeidung. Der Zwischenbericht macht auch klar, dass die Steuersenkungen vor allem die Rohstoffhandelsfirmen bei Laune und in der Schweiz halten sollen.
 Zur Medienmitteilung


Don't trade away human rights: Foto der Übergabe-Aktion
    
Kein Nachhaltigkeitskapitel im Freihandelsabkommen mit China?
Am 11. Mai 2013 wurden die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit China abgeschlossen. Hinweise lassen den Schluss zu, dass der Vertragstext kein Nachhaltigkeitskapitel mit griffigen Bestimmungen zur Berücksichtigung der Menschen- und Arbeitsrechte beinhaltet. Dies, obwohl China nach wie vor massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Die EvB kritisiert zusammen mit ihren Partnerorganisationen der China-Plattform den intransparenten Verhandlungsprozess und die fehlenden Informationen zum Inhalt des vereinbarten Abkommens.


Eingestürztes Gebäude Rana Plaza in Savar, Bangladesch
    
Erfolg: Über 30 Modefirmen engangieren sich für mehr Sicherheit im Textilsektor
Bis zum 16.05.2013 haben über 30 Firmen das Abkommen der globalen Textilgewerkschaften und der Clean Clothes Campaign (CCC) für mehr Gebäudesicherheit und Brandschutz in Bangladesch unterzeichnet, seither sind noch etliche dazu gekommen. Die Lieferanten dieser Markenfirmen decken einen Grossteil der dortigen Bekleidungsindustrie ab. Tally Weijl, ein Schweizer Schwergewicht mit namhafter Produktion in Bangladesch, drückt sich mit fadenscheinigen Ausreden vor seiner Verantwortung für mehr Sicherheit in den Fabriken.
 Hintergründe


Verbesserte Sicherheitsmassnahmen gefordert
    
Mehr Sicherheit für TextilarbeiterInnen: Firmen unterzeichnen Abkommen
Vor dem Hintergrund des tragischen Fabrikeinsturzes in Savar, der über tausend Menschen das Leben kostete, haben nebst Tchibo und PVH fünf weitere Firmen der Forderung von über einer Million Menschen Folge geleistet: Sie unterzeichneten am 13.5. das von IndustriALL und der CCC initiierte Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit. Zu den Firmen zählen H&M, C&A und Inditex/Zara. Dies ist ein erster Schritt hin zu mehr Sicherheit für ArbeiterInnen im bangladeschischen Textilsektor.
 Hier erfahren Sie mehr


Africa Progress Report 2013
    
Kofi Annan fordert am Afrika-WEF Transparenz für Rohstoffplatz Schweiz
Am WEF-Treffen in Südafrika präsentierte das Africa Progress Panel (APP), mitgegründet von Ex-UNO-Generalsekretär Kofi Annan, am 10.05.2013 seine neue Studie „Equity in Extractives“. Diese sieht in der aggressiven Steuervermeidung, der grassierenden Korruption und den undurchsichtigen Finanzflüssen die Hauptgründe dafür, dass der Ressourcenreichtum Afrikas die Gräben zwischen Arm und Reich weiter aufgerissen hat. Annan fordert die Schweiz explizit dazu auf, ein klares Signal zu senden und zur Bekämpfung illegaler Finanzflüsse eine stärkere Regulierung einzuführen.
 Zur Medienmitteilung


oecd logo
    
Position zu OECD-Guidelines und neuem Beirat
In ihrer Ausgestaltung und Umsetzung sind die OECD-Leitlinien das beste Beispiel dafür, dass freiwillige Massnahmen allein nicht ausreichen, um die weltweite Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte durch multinationale Schweizer Konzerne sicher zu stellen. Auch das Mandat des neu installierten Beirats des für die OECD-Richtlinien zuständigen nationalen Kontaktpunkts im SECO, des NKP, ist eher ein Feigenblatt. Die EvB wurde für den Beirat angefragt, hat sich jedoch bewusst dagegen entschieden.
 Zur Position


Screenshot der Avaaz-Petition
    
Zwei Millionen protestieren gegen Patente auf Paprika und Melonen
Syngenta erhält Patente auf Paprika, Rucola und Melonen. Am 23.4.2013 kritisierten SWISSAID und die EvB an der GV des Basler Agrarkonzerns diese aggressive Patentpraxis, welche die Grundlagen der globalen Ernährung monopolisiert. In einer vom Avaaz-Netzwerk lancierten Petition fordern fast zwei Millionen Menschen, diese Patente zu verbieten. Auch die Schweiz muss ihre politische Verantwortung wahrnehmen.
 Zur Medienmitteilung


Übergabe der fairen Schoggi an Lindt&Sprüngli-CEO
    
Faire Riesen-Schoggi soll Lindt auf die Sprüngli helfen
Am 18. April hat die EvB Lindt&Sprüngli, dem Vorzeigekonzern der Schokoladenindustrie, an seiner Generalversammlung eine 50kg schwere faire Schoggitafel übergeben. Zusammen mit der Riesen-Schoggi wurden dem Unternehmen die Unterschriften von über 10'000 Menschen überreicht, die zusammen mit der EvB eine gerechtere Kakaoproduktion fordern.
 Medienmitteilung und Fotos der Übergabe-Aktion


Bangladesch Tazreen-Brand
    
Ein erster Erfolg: Entschädigungspaket für Opfer der Tazreen–Brandkatastrophe auf dem Weg
Am 15. April fanden in Genf Entschädigungsverhandlungen für die Opfer des Tazreen-Fabrikbrands statt. Zu dem Treffen hatte die internationale Gewerkschaftsvereinigung IndustriALL geladen, gekommen waren u.a. C&A und KiK. Unzählige involvierte Firmen, darunter Disney und Walmart, erschienen nicht. Als Ergebnis wurde ein Entschädigungspaket in Höhe von 5,7 auf den Weg gebracht. Bis Ende April müssen KiK, C&A, El Corte Inglés sowie das italienische Unternehmen Piazza Italia ihre jeweiligen Beitragszahlungen jedoch noch bestätigen.
 Mehr Infos

Die Erklärung von Bern - für eine gerechtere Globalisierung.


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