melonenpatent
    
Monsantos Melonen-Patent: Einspruch gegen Biopiraterie und Innovationsbremserei
Die Koalition "Keine Patente auf Saatgut", in der Schweiz vertreten durch die Erklärung von Bern (EvB) und Swissaid, legte am 03.02.2012 Einspruch gegen ein europäisches Monsanto-Patent ein. Geschützt werden soll damit eine bei indischen Sorten vorkommende Resistenz von Melonen gegen ein gefährliches Virus. Das NGO-Bündnis kritisiert das Patent als klassischen Fall von Biopiraterie und weist zudem darauf hin, dass mit solchen Patente die weitere Züchtung resistenter Pflanzen erschwert statt gefördert wird.
 Zur Medienmitteilung


Vale-Spoof
    
Public Eye Awards 2012: Die Gewinner
Über 88'000 Menschen haben dieses Jahr an der Online-Abstimmung zur Wahl des übelsten Unternehmens des Jahres teilgenommen - vielen Dank! Den Online-Preis hat der brasilianische Minen- und Energiekonzern VALE errungen, der Jurypreis ging wegen Nahrungsmittelspekulation an die britische Bank BARCLAYS .
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Button Recht ohne Grenzen-Kampagne
    
Kampagne "Recht ohne Grenzen": Lorenz Keiser greift durch.
Manche Schweizer Konzerne verstossen im Ausland gegen Menschenrechte und Umweltstandards. Der Kabarettist Lorenz Keiser hat deshalb für die von der EvB unterstützte Kampagne „Recht ohne Grenzen“ einen spektakulären Test gemacht - aber sehen Sie selbst!
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Rudolf H. Strahm
    
Ehrendoktortitel für Rudolf H. Strahm
Die Erklärung von Bern gratuliert Rudolf Strahm zum Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Bern. In einer Gastvorlesung anlässlich des Verleihung des Ehrendoktorats, spricht der frühere Sekretär der Erklärung von Bern über die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Durchsetzung wirtschaftsethischer Positionen und nimmt dabei immer wieder Bezug auf die Arbeit der EvB.
 Zur Gastvorlesung


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50 Jahre Paraquat:Syngenta missachtet Menschenrechte.
Am 10. Dezember war Menschenrechtstag. Einen Tag zuvor machte die Erklärung von Bern mit Inseraten und einer Protest-Aktion auf die vielen Opfer von Syngentas hochgiftigem Topseller "Paraquat" aufmerksam. Seit 50 Jahren gefährdet das Pestizid weltweit Gesundheit und Umwelt. Eine neue brisante Studie belegt nun: Syngenta missachtet Menschenrechte.
 Zur Studie


Playmobil
    
Spielzeug: Freude trotz Ausbeutung?
In den Wochen vor Weihnachten herrscht in der Spielzeugbranche Hochbetrieb. Für die Arbeiterinnen in China, wo rund 80% der hier verkauften Spielwaren hergestellt werden, heisst das, für einen Hungerlohn Überstunden bis zum Umfallen zu leisten. Das neue EvB–Konsum-Merkblatt liefert Hintergründe und fordert auf, auch angesichts treuherziger Teddy-Augen nach den Arbeitsbedingungen bei der Herstellung zu fragen.
 Informieren Sie sich mit unserem Konsum-Merkblatt "Spielwaren"


Kinderarbeit auf ivorischer Kakaoplantage
    
Nestlé will Kinderarbeit aus Kakao-Lieferkette verbannen
Am 28.11. kündigte Nestlé eine Partnerschaft mit der Fair Labor Association (FLA) an. Diese soll dem Konzern dabei helfen, gegen Kinderarbeit im Kakaoanbau vorzugehen. Als erste konkrete Massnahme werden im Januar 2012 FLA-ExpertInnen Nestlés Kakaolieferkette in der Elfenbeinküste unter die Lupe nehmen und Vorschläge machen, wie allfällige Menschenrechtsverletzungen behoben werden können.
 Ein Kommentar der EvB dazu


10vor10Beitrag
    
Rohstoffplatz Schweiz: EU macht Druck
Nach den Banken geraten nun auch die Schweizer Rohstoffhändler ins Visier der Europäischen Union. Dem vom Korruptionsexperten Mark Pieth erhobenen Vorwurf der Geldwäscherei in dieser Branche ergänzt EU-Kommissar Michel Barnier gegenüber dem TV-Magazin 10vor10: „Wir fordern auch von Schweizer Rohstoffunternehmen, dass sie ihre Geldflüsse offen legen.“
 10vor10-Beitrag schauen


Urs Niggli
    
Wie Syngenta versucht, unangenehme Fakten zu verdrehen
Während Paraquat in den Entwicklungsländern nach wie vor einen Verkaufsschlager darstellt, ist es in der Schweiz bereits seit 1989 nicht mehr zugelassen. Die Gründe hierfür versuchte Syngenta lange zu verschleiern. Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Frick, der vor zwanzig Jahren über das Verbot von Paraquat in der Schweiz entscheiden musste, erklärt, weshalb Syngenta wenig an Aufklärung gelegen ist.
 Lesen Sie das Interview zum Paraquat-Verbot in der Schweiz

Die Erklärung von Bern - für eine gerechtere Globalisierung.


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