Panel 22.01.04: Wasserprivatisierungen
Die Auswirkungen der Wasser-Privatisierung auf Frauen
Podiumsdiskussion vom 22. Januar, 10.00-12.00
Der Mangel an sauberem und leicht zugänglichem Wasser ist eines der grössten Probleme weltweit, vor allem in Entwicklungsländern. Dort treibt die Wasserknappheit Millionen von Menschen tiefer in die Armut und bedroht eine nachhaltige Entwicklung. Verantwortlich für den globalen Trend, die öffentliche Wasserversorgung zu privatisieren, sind die Programme internationaler Organisationen wie der Weltbank und der WTO (durch das GATS) sowie die Wassermultis. Versprochen wird eine effizientere und kostengünstigere Versorgung. Tatsache ist aber, dass das Wasser seinen Charakter als öffentliches Gut verliert und zu einer handelbaren Ware wird, die hohe Profite generieren muss. Von den konkreten Auswirkungen des Privatisierungsprozesses sind schliesslich die Frauen am stärksten betroffen, da sie in der Regel fürs Wassermanagement (Hygiene, Kochen etc.) zuständig sind.
Es diskutierten: Marianne Hochuli, Erklärung von Bern, Schweiz; Krassen Stoichev, Bulgarian Gender Research Foundation; Andrey Delchev, CEO, Eurolex Ltd, Bulgarien; Phides Mazhawidza, GENTA/International Gender and Trade Network, Südafrika; Moderation: Barbara Specht, Women in Development Europe (WIDE), Belgien
Referate
Bilder zur freien Verwendung für Medien
Fotos: Marion Nitsch (bitte erwähnen)
ReferentInnen zur Podiumsdiskussion "Wasserprivatisierungen"
Marianne Hochuli, Erklärung von Bern, am Public Eye 04
Krassen Stoichev am Public Eye 04
Bulgarian Gender Research Foundation
Andrey Delchev am Public Eye 04
CEO, Eurolex Ltd, Bulgarien
Phides Mazhawidza am Public Eye 04
GENTA/International Gender and Trade Network, Südafrika
Moderation: Barbara Specht
Women in Development Europe (WIDE), Belgien
Publikumsfragen am Panel zu Wasserprivatisierung
Publikumsfragen am Panel zu Wasserprivatisierung