In Schweizer Schoggi steckt Kinderarbeit
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Kind bei der Arbeit

(c) International Labour Rights Forum

Obwohl die Schweiz als Schokoladenland gilt, ist bei uns kaum bekannt, dass in vielen Schokoladesorten Kinderarbeit steckt.

60 Prozent des weltweit gehandelten Kakaos kommt aus Westafrika. Kinderarbeit und Kindersklaverei ist auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste gängig und werden von den Schokoladeherstellern seit Jahren bewusst in Kauf genommen.

Die Schweizerischen Schokoladenkonzerne gehören zu den grössten der Welt. Sie haben die Möglichkeit, die ausbeuterische Kinderarbeit zu beenden.

Die EvB fordert

  • die Ausbeutung von Kindern auf Kakaoplantagen zu verhindern.
  • Kakaopreise zu zahlen, die den Bauern erlaubt, faire Löhne an erwachsene Beschäftigte zu zahlen.
  • den Kakaobauern durch Abnahmegarantien eine finanzielle Sicherheit zu schaffen.

KonsumentInnen haben Macht

17’826 Menschen haben den Schokoladeherstellern eine Postkarte geschickt, auf der sie fordern, dass ihre Lieblingsschokolade fortan ohne Kinderarbeit hergestellt wird.

Die Petition zeigt Wirkung

Sechs von 18 Firmen scheinen sich zwar nicht um die Sorgen ihrer Kundschaft zu scheren. Aber die anderen 12 haben geantwortet und Stellung genommen. Die Transparenz über die Produktionsbedingungen gegenüber den Kunden ist ein erster wichtiger Schritt. Das Ziel bleibt aber die konsequente Einforderung der grundlegenden Rechte der Arbeiter in der Produktion.

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