World Commission on Dams
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Auf Betreiben der EvB und befreundeter internationaler Nichtregierungsorganisationen, wurde 1997 die unabhängige Weltstaudammkommission (World Commission on Dams, WCD) gegründet.

Sie prüfte bis 2000 die Wirkung von Grossstaudämmen in Entwicklungsprozessen. Der im November 2000 erschienene Schlussbericht der WCD «Ein neuer Rahmen zur Entscheidungsfindung» kritisiert die oftmals unakzeptablen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen grosser Staudämme. Die WCD entwickelte einen konstruktiven und innovativen Weg zur Entscheidungsfindung auf Basis der fünf folgenden Grundwerte:

  • Effizienz
  • Gerechtigkeit
  • Nachhaltigkeit
  • partizipative Entscheidungsfindung
  • Rechenschaftspflicht

Die Empfehlungen des Berichts bergen innovative Ansätze für die Prüfung von Optionen, für den Betrieb bestehender Staudämme, der Gewinnung öffentlicher Akzeptanz sowie für die Verhandlung und Verteilung des Nutzens eines Staudamms.

Im Anschluss an die Arbeit der WCD wurde von der UNEP eine «Dams and Development» - Komission eingesetzt, deren Mandat jedoch 2007 endete.
11.09.01   World Commission on Dams 
26.03.01   Speech of Thierry Pellet at the Palais des Nations, Geneva 
01.02.01   Brief an die Direktoren von DEZA, seco und BUWAL  zum Bericht der...



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