Podiumsdiskussion vom 21. Januar, 16.00-17.45
UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat den Global Compact erstmals Anfang 1999, am WEF Jahrestreffen in Davos, vorgestellt. Er umfasst neun Prinzipien in den Bereichen Menschen-, Arbeitsrechte und Umwelt, zu dessen Unterstützung sich Unternehmen bei ihrem Beitritt verpflichten sollen. Die UNO betont, dass es sich um eine partnerschaftliche Initiative handelt und sieht daher keine Überprüfung und Sanktionierung der Unternehmen vor. NGOs illustrieren u.a. am Fallbeispiel Nestlé, dass der Global Compact vor allem dem Image-Management der Konzerne dient. Denn Fortschritte im Hinblick auf die Vision der UNO einer nachhaltigeren und gerechteren Weltwirtschaft wurden im Zusammenhang mit diesem Instrument bislang nicht registriert.
Es diskutierten: Franklin Frederick, Movement of Citizenship for the Waters, Brasilien; Joo Kean Yeong, Rechtsberaterin, International Code Documentation Centre/IBFAN, Malaysia; Irene Khan, Generalsekretärin, Amnesty International, UK; Jens Martens, WEED, Deutschland; Prof. John Ruggie, Sonderberater des UNO-Generalsekretärs für den Global Compact, USA; Moderation: Peter Brey, Generalsekretär, Stiftung Terre des hommes, Schweiz
Movement of Citizenship for the Waters, Brasilien
Rechtsberaterin, International Code Documentation Centre/IBFAN, Malaysia
Generalsekretärin, Amnesty International, UK
Prof. John Ruggie
Sonderberater des UNO-Generalsekretärs für den Global Compact, USA
Generalsekretär, Stiftung Terre des hommes, Schweiz